Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Das elegante Armband, das laufend den Blutdruck überwacht: Die Entwicklung von drei Ingenieuren aus der Westschweiz hat das Zeug zur Wunderwaffe gegen die weltweite Todesursache Nummer eins.
Herzliche Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund!
«Stiller Killer» Bluthochdruck: Dagegen tritt jetzt ein Schweizer Startup mit einem Wunderding an.
Fettiges Essen mit zu viel Zucker und Salz, Übergewicht, wenig Bewegung: Sie führen zu Bluthochdruck und gesteigertem Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag. Mit jährlich sieben Millionen Toten ist der hohe Blutdruck Todesursache Nr. 1.
Findige Köpfe aus Neuenburg, die sich zum Jungunternehmen Aktiia zusammengetan haben, präsentieren jetzt ein smartes Armband, das den Blutdruck permanent messen kann.
Die Daten werden auf eine App übertragen und können vom Arzt ausgewertet werden. Das unauffällige Teil, das gleich aussieht wie ein Fitness-Armband, ist in England bereits auf dem Markt und kostet knapp 200 Franken.
Die Entwicklung, hinter der 15 Jahre Tüftelei stehen, hat bereits Begehrlichkeiten der Digitalriesen Google, Amazon, Facebook, Apple und ihrer asiatischen Rivalen wie Samsung und Huawei geweckt. Die Chancen, dass eine Übernahme die drei Schweizer Entwickler zu Millionären macht, sind intakt.
- Das Schweizer Armband, das die Technologie-Giganten neidisch macht – Beitrag von unserem Tech-Spezialisten Samuel Jaberg.
- Schweizer Startup entwickelt erstes Unterwasser-WLAN – Bericht von Armando Mombelli.
- Schweizer Premiere im Weltraum: Der «Müllwagen» für Satellitenschrott – Artikel vom swissinfo.ch-Space-Spezi Marc-André Miserez.
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«Burka-Verbot»: Die Rechte rückt den politischen Islam wieder in den Schweizer Fokus.
Das Vehikel ist die Volksinitiative über das Verbot der Gesichtsverhüllung, über die wir am 7. März abstimmen.
Sie zielt auch auf Teilnehmende an einer politischen Demo sowie Hooligans ab, die bei Auseinandersetzungen ihr Gesicht mit einem Schal verhüllen.
Interessant ist, dass die Lager nicht wie bei der Minarettsverbots-Initiative von 2009 strikt entlang des Links-Rechts-Grabens getrennt sind. Denn auf Befürworterseite des «Burka-Verbots» finden sich auch Vertreter der Linken sowie Feministinnen. Ihr Argument: Die Gesichtsverhüllung sei Ausdruck der Unterdrückung der Frau.
- Abstimmung über «Burkaverbot» appelliert an Islamophobie und Feministinnen – Abstimmungsvorschau unseres Bundeshaus-Korrespondenten Urs Geiser.
- Verschleierungsverbot in Frankreich führte zum «Protest-Niqab» – Bericht von Frankreich-Korrespondent Mathieu van Berchem aus Paris.
- Burkaverbot als Tyrannei der Mehrheit? – Bericht von Sibilla Bondolfi von 2017.
Der nördliche Teil der Schweiz erstarrt in Kälte. Für die Obdachlosen bedeutet dies Gefahr.
Bis auf minus zehn Grad in der Nacht fällt aktuell das Thermometer in den Städten. Der strenge Frost kann Menschen, die auf der Strasse leben, tödlich sein.
In Basel gibt es zwar Notschlafstellen. Aber die Nachfrage übersteigt das Angebot, weil die Stadt das Bettelverbot aufgehoben hat, was auch Bettelnde aus dem Elsass und aus Rumänien angezogen hat.
Die Stadt Zürich schickt bei Frost ihre Kältepatrouille los. Die Mitarbeitenden klären dann vor Ort ab, ob allenfalls ein Notarzt kommen muss, wie SRF News berichtet.
Bern kennt eine ähnliche Gruppe. Stossen sie auf eine obdachlose Person, die kein Geld für eine Übernachtung bei der Heilsarmee hat, übernehmen die Mitglieder der Einheit die Kosten.
Schwieriger wird’s, wenn es keine Notunterkünfte gibt. So etwa in Solothurn, Olten oder Schaffhausen. Dort müssen die Sozialdienste andere Lösungen suchen, etwa günstige Hotelzimmer.
- Kälte: Wie Schweizer Städte mit ihren Obdachlosen umgehenExterner Link – Bericht von SRF News.
- Bettler steigen auf Twint umExterner Link – Corona und Kälte machen Bettlern in der Hauptstadt zu schaffen (Blick).
- Das Leben als Clochard in einem reichen Land – ein Porträt von 2014 aus unserem Archiv.
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Umfrage: Wie stimmen Sie ab?
Drohungen gegen die Schweizer Gesundheitsbehörde nehmen zu. Der Sitz steht schon länger unter Polizeischutz.
Im Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Bern sind in den letzten zwei Tagen gleich zwei Sendungen mit unbekanntem Inhalt eingetroffen. Deshalb musste die Polizei doppelt ausrücken.
Zwar erwiesen sich die Substanzen als harmlos, so eine Sprecherin. Weniger harmlos ist, dass die Behörde immer mehr zur Zielscheibe von Drohungen und Hassbotschaften wird.
Die Absender sind unbekannt. Die Vermutung aber liegt nahe, dass sie aus Kreisen von radikalisierten Corona-Leugnern stammen.
- Polizei muss wegen verdächtigen Substanzen zum BAG ausrückenExterner Link – Bericht von Telebasel.
- Das grosse Schweizer Impf-ChaosExterner Link – Bericht im Bund.
- «Wir haben das BAG informiert – viel mehr können wir nicht machen»Externer Link – Russlands Botschafter in Bern hat der Schweiz zweimal den Impfstoff Sputnik V angeboten, aber nie eine Antwort erhalten. Sagt er im Interview mit 20 Minuten.
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