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Biden und Putin in Genf

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Es führte kein Weg daran vorbei: Das Gipfeltreffen #GenevaSummit2021 von Joe Biden und Wladimir Putin in Genf war heute praktisch das einzige Thema in der Schweiz. Aber es gibt auch etwas Abkühlung.

Herzliche Grüsse aus dem sommerlichen Bern

Biden und Putin in Genf
Copyright 2021 The Associated Press. All Rights Reserved.

Ein historischer Tag heute in Genf.

Wegen des Gipfeltreffens Biden-Putin in Genf waren wir heute auf der Redaktion alle ziemlich eingespannt, weshalb das heutige Briefing etwas spärlicher ausfällt. Ich bitte Sie deshalb um etwas Nachsicht.

Um 13:30 trafen sich Joe Biden und Wladimir Putin in der Villa La Grange zum Fototermin. Die Neue Zürcher Zeitung spricht vom «Handschlag in der Stadt des Friedens».

Eine Viertelstunde später dann ging es hinter verschlossenen Türen zu den eigentlichen Gipfelgesprächen. Anwesend waren auch die beiden Aussenminister. Ab 15 Uhr stiessen die erweiterten Delegationen der beiden Länder dazu.

Während wir dieses Briefing veröffentlichen, dauert das Gipfeltreffen noch an, und die Journalistinnen und Journalisten warten auf die Medienkonferenz des Bundesrats, die (letzter Stand) auf 19:30 Uhr angesetzt ist. Deshalb können wir Ihnen inhaltlich noch nichts darüber sagen. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte einem der in den Bulletpoints angefügten Live-Ticker. Und natürlich bieten wir Ihnen morgen eine Presseschau.

Stacheldraht und Jet d Eau in Genf
Mark Henley/panos Pictures

Neben der weltweiten Aufmerksamkeit – was bringt der Gipfel der Stadt Genf?

Mein Kollege Giannis Mavris war vor Ort und beobachtete, was in Genf auf und neben den Bühnen alles vor sich ging. Er schreibt: «Der Gipfel ist für Genf und die Schweiz ein Vertrauensbeweis. Und für ‚Genève internationale‘ die Reanimation nach der lähmenden Pandemie.»

Das Treffen, das heute Abend noch andauert hat, markiere «eine Rückkehr in die Normalität, auch auf dem diplomatischen Parkett«, analysiert Giannis. Die Wichtigkeit des «Geneva Summit» könne besonders für das internationale Genf nicht unterschätzt werden.

In diplomatischen Kreisen wurde befürchtet, die Pandemie mit ihren Online-Treffen könnte Genf als Herz des Multilateralismus irreparablen Schaden zufügen. Das Treffen führt nun zu einem hörbaren Aufatmen: Die UNO-Stadt ist wieder im Spiel!

Aareschwimmen
Keystone / Alessandro Della Valle

Das Wetter stimmt, die Temperatur auch: Flussbaden ist angesagt… Aber Vorsicht!

Gerade hier bei uns in Bern ist der so genannte «Aareschwumm» voll der Hype. Im Sommer ist «tout Berne» in der Aare, unserem geliebten grünen Fluss, der die Altstadt umrahmt. Auch ich werfe mich so oft wie möglich ins kühlende Nass.

Aber Achtung: Dieser Tage ist der Fluss trüb. Die letzten Regentage und die Schneeschmelze haben nicht nur die Aare stark anschwellen lassen. Deshalb ist Vorsicht geboten. So warnen Kenner derzeit davor, ins Wasser zu gehen: Stärkere Strömung, Äste und Bäume im Wasser, mehr Strudel und keine Sicht.

Immer wieder kommt es beim Flussbaden zu Unfällen – zum Teil mit tödlichem Ausgang. Allein letztes Jahr ertranken 25 Menschen in Schweizer Flüssen, wie Der Bund schreibt. Die Tipps und Tricks für Flussschwimmerinnen und Flussschwimmer, welche die Zeitung heute präsentiert, sollten sich deshalb nicht nur die Menschen in Bern zu Herzen nehmen.

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