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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

In Zürich ging die Polizei gegen Klimaaktivist:innen vor. Im Wallis ist die Polizei zum Schutz der Weintrauben vor Dieben abkommandiert.

Beste Grüsse aus Bern


Keystone / Ennio Leanza

Aktivist:innen haben in der Stadt Zürich für die Umsetzung der international vereinbarten Klimaziele durch die Politik demonstriert.

Mit Sitzstreiks legten die Demonstrierenden der Gruppe Extinction Rebellion vor dem Mittag in der Innenstadt an mehreren Orten den Verkehr lahm.

Sie sei aus Verzweiflung dabei, sagte eine ältere Teilnehmerin. «Das Pariser Klimaabkommen ist reine Makulatur, so geht es nicht weiter», sagte sie.

Die Polizei kontrollierte die Teilnehmenden, die sich anschliessend ohne Gegenwehr von der Strasse wegtragen liessen. Sie würden wiederkommen, so der Tenor der Protestierenden. Trotz nun drohender Anzeigen und Bussen.

Keystone/sda

Die wettermässig saumässige Saison 2021 trägt traurige Blüten: Im Wallis klauen Diebe, vermutet werden Weinbauer:innen, ihren Kolleg:innen des nachts Weintrauben von den Stöcken.

Frost, Hagel, Nässe und ein Pilzbefall führen im Kanton Wallis zu einem Einbruch der Traubenernte um einen Drittel. Einzelnen Weinbauer:innenn geht das mächtig ans Portemonnaie.

Die Verzweiflung muss da und dort gross sein. Denn anders lässt sich nicht erklären, dass in den letzten Wochen hunderte von Kilogrammen Trauben von den Rebstöcken verschwanden.

Jetzt greifen die Behörden durch: Mehrere Gemeinden lassen Polizist:innen durch die Weinberge patrouillieren. Einzelne Geschädigte wollen in ihren Rebbergen gar Überwachungskameras aufstellen.

zvg

Tango ist ihr Leben. Deshalb musste sich Lya Elcagu in der Corona-Pandemie entscheiden – für Argentinien, ihre neue Heimat.

Und gegen die Schweiz, ihre alte Heimat. Die gebürtige Zürcherin, die eigentlich Lea Schmid heisst, war so auf den Tango fokussiert, dass sie den Nachrichten über einer aufkommenden Pandemie zu wenig Beachtung schenkte.

Als es schon fast zu spät war, ergatterte sie sich noch einen Sitz im letzten Flug, mit dem die Schweizer Regierung Landleute aus Argentinien in die Schweiz ausflog.

Doch der Flieger hob ohne sie ab. Ihre Wohnung, ihre Freunde, ihr Leben seien dort, bemerkte sie. Und die Ideen, die in ihrem Kopf sprudelten, wären in der Schweiz gestorben – ein Satz, über den wir unbedingt nachdenken sollten.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Ziehen Sie in Erwägung, wegen der Corona-Pandemie zurück in die Schweiz zu ziehen?

Sei es aus finanziellen / geschäftlichen Gründen, oder etwa um Ihre Kinder hier zur Schule zu schicken? Immer mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern entscheiden sich dazu, in die Schweiz zurückzukehren. Gehören Sie auch dazu? Wir würden gerne über Ihre Erfahrungen sowie von Ihren Plänen und Vorbereitungen hören. Schreiben Sie uns. Diese Auslandschweizerin erzählt uns, wie sie den…

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Diebstahl der anderen Art: Reiche Politiker-, Unternehmer- und Sportler:innen umschiffen nach wie vor die Steuerbehörden.

Dabei hatten die «Panama Papers» diese schädlichen Praktiken der Geldwäscherei schon 2016 enthüllt und angeprangert.

Den Reichen, erwähnt sei hier der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis, gehen Finanzdienstleistende zur Hand, die für ihre Klientel Vermögen und teure Gegenstände wie etwa Kunstwerke «verstecken».

Dies geht aus den so genannten Pandora Papers hervor, die auf einem neuerlichen Datenleck riesigen Ausmasses beruhen. Die Auswertung erfolgte durch ein internationales Netzwerk von Investigativ-Journalist:innen.

Die Resultate sind heute auch in Schweizer Zeitungen zu lesen. Laut den Recherchen hatten «Schweizer Anwälte, Treuhänder und Beraterinnen alleine bei einer grossen Kanzlei in der Karibik 7000 Offshore-Firmen betreut». Fortsetzung folgt.

Parlament
Keystone / Anthony Anex

In zwei Jahren wählt die Schweiz ihr neues Parlament. Wie würden Sie wählen?

Gut, es dauert noch zwei Jahre. Aber wir wollen es dennoch wissen: Wenn heute die Parlamentswahlen wären, wie würden Sie wählen? Die Grünen machten die letzten Wahlen 2019 mit ihren historischen Sitzgewinnen zur «Klimawahl».

Die SRG spannt mit dem Institut Sotomo für die erste grosse Umfrage zusammen. Ihre Meinung interessiert uns!

  • Hier geht es zur Umfrage.

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