Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Dieses Ergebnis hat mich ehrlich gesagt überrascht: In der SRG-Trendumfrage haben sich über 60% für das Covid-Zertifikat ausgesprochen. Aufgrund von Medienberichten, Social Media und Demonstrationen hatte ich den Eindruck, das Zertifikat sei umstrittener.
Herzliche Grüsse
SRG-Trendumfrage: Die Pflegeinitiative und das Covid-19-Gesetz haben gute Chancen, für die Justiz-Initiative sieht es schlechter aus.
Die Schweiz wird als eines der ersten Länder über das Covid-Zertifikat abstimmen können. Über 60% sprechen sich in der Umfrage für die Änderung aus, 36% dagegen.
Der Ausgang der Pflegeinitiative scheint heute eine klare Sache zu sein: Knapp 80% der Befragten würden ihre Stimme dem Anliegen geben, nur 15% sind dagegen.
Richter:innen zukünftig per Los bestimmen? 43% sprechen sich für die Justiz-Initiative aus, 42% dagegen und hohe 15% sind noch unentschlossen. Da bei Volksinitiativen erfahrungsgemäss die Zustimmung mit der Zeit abnimmt, hat die Vorlage kaum eine Chance.
- Den ganzen Artikel zur SRG-Trendumfrage lesen Sie auf swissinfo.ch.
- SRFExterner Link über das Nein-Komitee zur Pflegeinitiative sowie eine AnalyseExterner Link, warum die Gegnerschaft es schwer haben dürfte.
- Morgen lesen Sie auf swissinfo.ch ein Pro- und Kontra-Interview zur Justiz-Initiative.
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Sogar die New York Times hat darüber berichtet: Die umstrittene Bührle-Sammlung im Kunsthaus Zürich.
Für die nächsten 20 Jahre zieht die Sammlung des Waffenhändlers Emil G. Bührle als Leihgabe ins Zürcher Kunsthaus ein.
Die Stadt Zürich hat sich dabei die Bedingungen von der Bührle-Stiftung diktieren lassen und bewegt das Kunsthaus so intellektuell zurück ins 19. Jahrhundert, schreibt mein Kollege David Eugster.
Eine Bedingung war nämlich, dass die Provenienz-Forschung bei der Sammlung Bührle bleibt. Somit kann keines der Kunstwerke, die Bührle zum Teil unter problematischen Umständen gekauft hat, restituiert werden.
- Den ganzen Kommentar lesen Sie auf swissinfo.ch.
- Der Artikel der New York TimesExterner Link (auf Englisch, Paywall).
- Aus unserem Archiv: Zürcher Kunsthaus: Ein «kontaminiertes Museum«?
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Schweiz darf Flüchtlingsfamilien wieder nach Italien rückweisen.
Seit Ende 2019 durfte die Schweiz wegen mangelhafter Unterbringung von Asylsuchenden in Italien keine Familien mit Kindern in das südliche Nachbarland zurückweisen.
Nun hat das Gericht seine Praxis revidiert: Die Schweiz darf asylsuchende Familien mit minderjährigen Kindern wieder nach Italien zurückweisen.
Das Bundesverwaltungsgericht begründet das damit, Italien habe eine familiengerechte Unterbringung zugesichert.
- Der Beitrag von SRFExterner Link.
- Auch der Tages-AnzeigerExterner Link berichtet (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Schweiz soll Migrantinnen und Migrantenkinder besser schützen.
Bei den Verwaltungsrätinnen ist die Schweiz das Schlusslicht Europas.
Laut einer Studie ist der Frauenanteil in Schweizer Verwaltungsräten kontinuierlich gestiegen: Während er 2017 noch bei 21% lag, stieg er bis 2021 auf 29%.
Im Vergleich zu anderen wichtigen Indizes in Europa ist das jedoch niedrig. Frankreich hat einen Anteil von 45%, Norwegen 40% und Italien 38%. Die Schweiz liegt auf dem letzten Platz.
In der Bilanz kommentiert ein Wirtschaftspsychologe, der niedrige Frauenanteil habe nichts mit Diskriminierung zu tun: Wer ganz nach oben in die Chefetage wolle, müsse alles andere opfern. «Nur eine kleine Gruppe von Menschen hält das für erstrebenswert. Und das sind meist Männer.»
- Die Meldung in der BilanzExterner Link sowie der Kommentar, warum es weniger Chefinnen gibtExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Frauenförderung in den Teppichetagen scheitert an Bequemlichkeit.
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Ein 16-Jähriger entdeckt eine Sicherheitslücke bei den SBB und kann unbegrenzt Gratis-Tickets lösen.
Der Programmier-Lehrling Jordan Unegbu testet in seiner Freizeit gerne Systeme, um Fehler zu suchen und diese den Firmen zu melden.
Bei der SBB entdeckte er eine Lücke, die es ermöglicht, gratis Tickets zu generieren. Egal welche Strecke oder Klasse.
Der SBB ist das Problem bekannt, sie arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung. Jordan Unegbu hat seine Hilfe angeboten: Er habe bereits eine simple Lösung gefunden.
- Den ganzen Artikel lesen Sie bei 20 MinutenExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Die SBB sammelt immer mehr Kundendaten.
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