Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Haben Sie in dem Land, in das Sie ausgewandert sind, ein Haus gekauft? In der Schweiz können sich das ohne Erbvorbezug immer weniger Leute leisten.
Herzliche Grüsse
Erbschaften und Erbvorbezüge lassen die Immobilienpreise weiter steigen. Glücklich ist, wer vor 20 Jahren ein Haus gekauft hat.
Immer grössere Bevölkerungskreise sind vom Immobilienmarkt ausgeschlossen. Sie können sich den Kauf eines Hauses oder eine Wohnung in der Schweiz nicht leisten.
Will jemand beispielsweise für eine Million Franken ein Haus kaufen (unter diesem Preis finden Sie in den meisten Regionen nichts!), braucht er oder sie mindestens 120’000 Franken Jahreseinkommen sowie 100’000 Franken Eigenkapital.
Häufig ermöglicht ein Erbvorbezug den Hauskauf. Diese Erbvorbezüge und Erbschaften im Allgemeinen treiben die Immobilienpreise weiter an.
- SRFExterner Link, BlickExterner Link und SDA-Keystone berichten.
- Die NZZExterner Link analysierte vor ein paar Tagen, wer sich eine Immobilie leisten kann (Paywall).
- Die RepublikExterner Link thematisiert die Immobilienpreise in ihrem Podcast über Inflation (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Warum die Renten der Alten die Mieten für Junge unerschwinglich machen; Negativzinsen machen Wohneigentum in der Schweiz unerschwinglich.
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Die AKW-Debatte reloaded: Die Kernkraft ist vier Jahre nach dem Atomausstieg zurück in der Politik.
Hinter dem Revival stehen laut dem Onlinemagazin Republik alte Netzwerke glühender Atomverfechter, die Einfluss auf FDP und SVP nehmen.
In der FDP kam die Forderung auf, Kernkraftwerke wieder zuzulassen. Mit den Argumenten: Versorgungssicherheit und Klimaschutz.
Mitte-Rechts versuche gerade, Links-Grün die Vorherrschaft bei den Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien zu entreissen, klagt die WOZ.
- Die WOZExterner Link über rechte Energiepolitik (Paywall).
- In der RepublikExterner Link: So organisiert die Atomlobby ihr Comeback (Paywall).
- Die NZZExterner Link darüber, wie die Atomfrage die FDP spaltet (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Schweizer Startup will die Atomenergie neu erfinden.
Die Taliban bitten die Schweiz um humanitäre Hilfe. Sie haben die Lage an den Spitälern nicht im Griff.
Die offizielle Schweiz hat sich mit elf Vertretern der radikalislamischen Taliban in Genf zu einer Aussprache getroffen.
Der Schweizer Botschafter Raphael Nägeli sagte gegenüber SRF, die Taliban hätten die Schweiz ersucht, mehr humanitäre Hilfe zu leisten. «Sie haben in drastischer Form geschildert, wie die Lage in Afghanistan ist – sie haben sehr offen zugegeben, dass die Lage in den Spitälern dramatisch ist.»
Die Schweiz habe die Chance genutzt, um ein paar Botschaften klar zu formulieren: Menschenrechte, Schutz von Frauen und Kindern, Gleichberechtigung. Diese Themen habe die Schweiz sehr deutlich zur Sprache gebracht, so Nägeli.
- Das Interview mit Botschafter Raphael Nägeli bei SRFExterner Link.
- Die Agenturmeldung bei swissinfo.ch und beim BlickExterner Link.
- Die WeltwocheExterner Link und der Tages-AnzeigerExterner Link berichten ebenfalls über das Treffen (Paywall).
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Leitende Wissenschaftlerinnen sind an Schweizer Unis noch immer rar. Nun sollen spezielle Stipendien helfen. Was es bringt, erfahren Sie in unserem Artikel «Warum Frauen in der Wissenschaft oft vergessen gehen».
Schweizer Frauen im Weltraum: Die Europäische Weltraumorganisation ESA sucht nach neuem Personal und möchte gerne Frauen einstellen. Die Schweizerin Deborah Müller hätte das Zeug dazu.
Sie sind zielstrebig, sie sind ehrgeizig, sie gehören zu den Besten ihres Fachs: Anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft porträtiert SWI swissinfo.ch vier Frauen, die die Wissenschaftslandschaft der Schweiz verändern.
- Warum Frauen in der Wissenschaft oft vergessen gehen.
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