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Rechte Parteien spannen zusammen

Die Parteien rechts der Schweizerischen Volkspartei (SVP) wollen eine neue Allianz gründen. Die Schweizer Demokraten, die Lega dei Ticinesi und die Genfer Bürgerbewegung MCG wälzen Pläne, wie sie ihre Kräfte auf nationaler Ebene bündeln können.

Ein Ziel des möglichen Zusammenschlusses sei es, bei den eidgenössischen Wahlen 2011 in Fraktionsstärke ins Parlament einzuziehen, sagte MCG-Präsident Eric Stauffer am Freitagabend gegenüber dem Westschweizer Radio.

In rund zwei Wochen würden die Medien über die Bildung der neuen Rechtspartei informiert. Der Zusammenschluss könnte sich «Nationale Allianz» nennen, allerdings sei es für eine Namensnennung zu früh, so Stauffer.

Die rechten Parteien im Parlament stehen auf schwachen Füssen: Nur noch die Lega verfügt über einen Sitz. Die Schweizer Demokraten verloren mit dem Berner Bernard Hess 2007 ihren letzten Vertreter. Hess bestätigte auf Anfrage, dass an einer Allianz gearbeitet werde.

Der einzige Lega-Vertreter im Nationalrat, der Tessiner Attilio Bignasca, politisiert unter den Fittichen der SVP-Fraktion. Die seit drei Jahren bestehende Genfer Bürgerbewegung brachte es nie zu einem Sitz auf Bundesebene.

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