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Renovation im Ständeratssaal kostet Millionen

Der Ständeratssaal im Berner Bundeshaus wird renoviert. Keystone

Im Mai sollen der Ständeratssaal und die angrenzenden Zimmer wieder im alten Glanz erstrahlen. Die Verlegung der Märzsession nach Lugano wird dazu genutzt, eine rund drei Mio. Franken teure Renovation in der Kleinen Kammer durchzuführen.

Im Ständeratssaal werden die hölzernen Decken und Wände gereinigt und das Mobiliar aufgefrischt. Das grosse Wandbild mit der Nidwaldner Landsgemeinde muss kontrolliert und wo nötig gefestigt werden (nur das Bild natürlich).

Der gusseiserne Leuchter mit seinen über 200 Glühbirnen wird erstmals nach 100 Jahren demontiert, gereinigt und neu verkabelt.

Ferngesteuerte Kameras

Von einer Seite her wird der Ständeratssaal rollstuhlgängig gemacht. Die Chronologie der Verfassungs-Ereignisse in den Bogenzwickeln wird um die Jahreszahl 2000 der neuen Bundesverfassung ergänzt. Dazu kommen technische Anpassungen. Das Fernsehen baut – grösstenteils auf eigene Kosten – ferngesteuerte Kameras ein.

Ein Facelifting erhalten laut Mitteilung des Bundesamtes für Bauten und Logistik auch die beiden Vorzimmer und das «grüne» Kommissionszimmer, die ebenfalls reich mit Holzwerk und noch immer mit dem Originalmobiliar von 1902 augestattet sind. In den Vorzimmern werden mobile Arbeitsplätze für die Ratsmitglieder eingerichtet.

Bereits der Auszug der Räte im Herbst 1993 nach Genf war für Renovations-Arbeiten im Parlamentsgebäude genutzt worden. Damals war der Nationalratssaal an der Reihe. Weil die Räte auswärts tagten, musste das Baugerüst nicht abgebrochen werden, was eine Einsparung von rund 50’000 Franken bedeutete.

swissinfo und Agenturen

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