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Schweiz will Rahmenabkommen mit Venezuela

Der Bund will der Schweizer Industrie zu staatlichen Aufträgen in Venezuela verhelfen. Er beabsichtigt dazu, ein Rahmenabkommen mit der Regierung von Hugo Chávez abzuschliessen.

Ende Oktober werde ein venezolanischer Regierungsvertreter in Bern erwartet, bestätigte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) einen Bericht der NZZ am Sonntag. Dann soll das Rahmenabkommen unterzeichnet werden. Es sieht vor, eine schweizerisch-venezolanischen Kommission zu gründen, welche die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ausbauen soll.

Das Abkommen geht laut dem Zeitungsbericht auf einen Wunsch der Regierung von Präsident Chávez zurück. Der Abschluss verzögerte sich jedoch mehrmals, vor allem nachdem Chávez die Verstaatlichung der venezolanischen Filiale von Holcim eingeleitet hatte. Im August ist dieser Konflikt beigelegt worden, indem Venezuela den Schweizer Zementkonzern mit über einer halben Milliarde Dollar entschädigt.

Eine Übereinkunft mit dem durch Ölförderung reich gewordenen Staat soll der Schweizer Industrie zu Aufträgen verhelfen. In Venezuela gibt es enormen Investitionsbedarf in den Bereichen Verkehr und Energie.

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