SP überarbeitet Sicherheitspapier
Die Parteileitung der Sozialdemokratischen Partei geht noch einmal über die Bücher des Positionspapiers "Öffentliche Sicherheit für alle". Die Frage sei zu lange der Rechten überlassen worden.
Auch habe die SP ihre Hausaufgaben nicht gemacht, sagte Parteipräsident Christian Levrat am Montag in Bern.
Sicherheit sei nicht ein neues Schwerpunktthema der SP. Die Partei müsse aber die Sorgen ihrer Wählerinnen und Wähler ernst nehmen.
Die SP hatte Ende Juni ihr Positionspapier präsentiert, wie sie mit einem «Mix aus Prävention und Repression» zu einem sicheren Lebensgefühl in der Schweiz beitragen will.
Mit Blick auf den Parteitag vom 25./26. Oktober wird den Delegierten nächste Woche eine überarbeitete Fassung zugestellt.
Weil das Papier mit seinen vorgeschlagenen 53 Massnahmen in 13 Handlungsfeldern an einigen linken Tabus rühre, rechnet Levrat auch mit Widerspruch.
Unter anderem fordert das Papier mehr sichtbare Polizeipräsenz und die Aufstockung der kantonalen Polizeikorps um 1500 Stellen sowie mehr Bahnpolizei und Zugbegleiter.
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