Ständerat folgt in Sachen Exportförderung Nationalrat
Die Exportförderung der Schweiz wird intensiviert. Der Ständerat hat am Donnerstag (28.09.) die Differenzen im neuen Exportförderungsgesetz bereinigt. Zur Ausbildung des Personals in den Aussenstellen werden 4,5 Mio. Franken bereitgestellt.
Die Kleine Kammer übernahm die Beschlüsse des Nationalrats oppositionslos. Dieser hatte die 40,8 Mio. Franken für die Finanzierung der neuen Exportförderung in den Jahren 2001-2003 aufgestockt, um die Aussenstellen auf ihre Aufgabe vorzubereiten.
Zudem wird ein Controllingsystem eingerichtet. Mit dem Gesetz wird die schweizerische Zentrale für Handelsförderung (OSEC) als einziger privater Exportförderer mit der Information, Beratung und dem Auslandmarketing beauftragt.
Die Förderung soll vor allem jenen kleinen und mittleren Unternehmen zu gute kommen, die zwar exportfähig, aber in der Ausfuhr noch unerfahren sind. Zudem soll erfahrenen Exporteuren der Vorstoss in neue Märkte erleichtert werden. In wichtigen Märkten sind Stützpunkte geplant.
Die Vorlage ist nun bereit für die Schlussabstimmung beider Räte.
swissinfo und Agenturen
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