Über 11’300 Mrd Franken für die Krise
Das Ausmass der weltweit angelaufenen Staatshilfen gegen die Krise beträgt laut NZZ am Sonntag 11'324 Mrd. Franken. Damit könnte sich jeder Bewohner der Schweiz ein Haus für 1,4 Mio. Franken kaufen.
Würde jeder der 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde einen finanziellen Beitrag zur Rettung der Weltwirtschaft leisten, müsste er durchschnittlich 1665 Franken zahlen.
Für einen Steuerzahler in der Schweiz mit einer vierköpfigen Familie betrüge die Steuerrechnung somit 6660 Franken, rechnet die NZZ am Sonntag aus. Die Rettungsmassnahmen hätten ein unvorstellbares Ausmass angenommen.
Die Summe, 11’324 Mrd. Franken, entspreche hundert Mal mehr als die gleichen Industriestaaten jährlich für Entwicklungshilfe ausgeben. Oder: Die Summe entspreche etwa 18% des globalen Bruttosozialprodukts der Welt.
Würde die Summe statt zur Wiederankurbelung der Finanz- und Weltmärkte auf alle Bewohner der Schweiz verteilt, könnte sich jeder davon ein Haus in der Höhe von 1,4 Mio. Franken kaufen.
In der Schweiz gebe der Staat für die Rettung der Banken rund 46 Mrd. Franken aus – in den USA seien es 3759, in Deutschland 720, in Grossbritannien 636, in Frankreich 540 Mrd. Franken.
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