Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
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Herzliche Gratulation und Grüsse aus Bern
Sie stehen im Auge des Sturms. Nun verstärkt die Pandemie den Mangel an Pflegepersonal noch zusätzlich.
Mehr Intensivpatienten und mehr Ansteckungen unter den Pflegenden: Das Virus bringt viele Spitäler in die Bredouille. Besonders akut sei die Situation im Kanton Bern, schreibt SRF News.
«Händeringend» suche das Berner Gesundheitsdepartement deshalb nach Freiwilligen mit Berufserfahrung. Auch in anderen Kantonen seien ähnliche Suchaktionen gestartet worden, um die Ausfälle im Pflegepersonal zu kompensieren und die Personalbestände aufzustocken.
Mehrere Kantone wollen sich jetzt Unterstützung vom Bund holen. Dort könnten bald Angehörige von Armee und Zivilschutz zum Einsatz in den Spitälern zur Verfügung gestellt werden.
- Der Artikel bei SRF NewsExterner Link.
- Gemäss dem Sorgenbarometer der Credit Suisse 2020Externer Link sind die Corona-Pandemie und ihre Folgen derzeit die grösste Sorge der Schweizerinnen und Schweizer.
- Mehr zur Corona-Pandemie in der Schweiz: Corona-Krise: Die Situation in der Schweiz.
- Hier haben wir die Corona-Krise für Sie grafisch dargestellt.
- Hier die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- Offizielle Informationen über das neue CoronavirusExterner Link gibt’s auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
- Eine weltweite Übersicht bietet diese Karte der Johns Hopkins UniversitätExterner Link.
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Moralische Werte scheinen derzeit in Mode zu sein. Erlebt unsere Gesellschaft gerade einen grösseren Wandel?
Die Klimabewegung und die Corona-Pandemie. Sie hätten zu einer «Sensibilisierung für die lebenswichtigen Themen» geführt. Das hat Antoinette Hunziker-Ebneter beobachtet. Die Top-Bankerin ist eine der einflussreichsten Stimmen des Landes, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften und Anlegen geht.
Gegenwärtig finde in diesem Bereich eine Verschiebung vom kurzfristigen Denken zum nachhaltigen Handeln statt, sagt sie im Gespräch mit meinem Kollegen Mischa Stünzi. «Dass in diesem Umfeld ethisch motivierte Anliegen Zuspruch haben, ist gut nachvollziehbar», sagt sie.
Hunziker-Ebneter glaubt auch, dass der Trend zur Nachhaltigkeit anhalten und in den nächsten Generationen einen viel höheren Stellenwert haben wird. Sie selber beobachte dies bei der Generation ihres Sohnes und ihren jüngeren Angestellten, die «sehr bewusst leben und konsumieren».
- Das ganze Interview mit Antoinette Hunziker-Ebneter lesen Sie heute auf swissinfo.ch.
- Unternehmen könnten soziale und ökologische Fragen nicht länger ignorieren, sagte kürzlich auch Michel Liès, Präsident des liberalen Think-Tanks Avenir Suisse, im Interview mit swissinfo.ch.
- Die Coronavirus-Krise könne auch für den Tourismus eine Chance für Nachhaltigkeit sein, sagt Aurelia Kogler, Professorin für Tourismus, im Interview, das ich im September mit ihr führte.
Eine Bevölkerungsgruppe holt auf: Rentnerinnen und Rentner werden digital immer fitter.
Internet, Apps, digitale Kommunikation: Für viele ältere Menschen sind das unbekannte Gefilde. Doch immer häufiger sind auch Seniorinnen und Senioren online unterwegs. Das zeigt die Studie «Digitale Senioren» der Stiftung für Altersfragen Pro Senectute.
Der Trend war bereits vor der Coronavirus-Pandemie zu beobachten. Diese könnte nun aber ein zusätzlicher Treiber zur Digitalisierung der Rentnerinnen und Rentner sein. Gerade während des Lockdowns, als viele sich als Risikogruppe freiwillig physisch von ihren Liebsten distanzierten, seien die digitalen Kommunikationskanäle für sie sehr wichtig geworden, heisst es bei Pro Senectute.
Besonders bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität sei die Bedeutung sozialer Kontakte sehr gross. In diesen Zeiten werden diese nun eher online gepflegt. Gemäss der Studie hat sich der Anteil der «Online-Senioren» seit 2010 fast verdoppelt.
- Der Artikel auf swissinfo.ch.
- Die Studie «Digitale Senioren» im DetailExterner Link.
- Wie ältere Menschen in Heimen mit der Isolation umgehen, lesen Sie in der Neuen Zürcher ZeitungExterner Link (Paywall).
- Die Altersdiskriminierung ist ein grösseres Problem in unserer Gesellschaft, wie dieser Artikel aus unserem Archiv zeigt.
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Nicht nur in Schweizer Städten gab es früher offene Drogenszenen.
Zürich und Bern: Sie waren in den 1980er- und 90er-Jahren als Drogenkonsum-Hochburgen und gar Drogenhöllen bekannt. Heroin spritzende Junkies, Müll, Drogenelend prägte die offenen Szenen. Kaum bekannt ist bis heute, dass es auch im beschaulichen Bündner Ferienort Samedan eine Drogenszene gab.
Die Jugendlichen wollten sich den traditionellen Gesellschaftsregeln widersetzen, inspiriert von den Jugendunruhen in Zürich. Viele wurden schwerstsüchtig, und gut zwanzig von ihnen fanden dabei den Tod.
Ihre Geschichte wird jetzt im Dokfilm «Suot Tschêl Blau» (Unter blauem Himmel) des Regisseurs Ivo Zen aufgearbeitet. Das habe dazu geführt, dass sich auch die Dorfgemeinschaft erstmals mit der Tragödie auseinandergesetzt habe, schreibt Watson.ch.
- Artikel über den FilmExterner Link bei Watson.ch.
- Details zum FilmExterner Link bei Swiss Films.
- Ein detaillierter BerichtExterner Link erschien unter anderem auf der Website Der-andere-Film.ch.
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