Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Haben Sie in Ihrem Wohnland Zugang zur Impfung? Ich hoffe es, denn mit Hilfe aus der Schweiz können Sie erst ab dem Herbst rechnen.
Beste Grüsse
Schweizerinnen und Schweizer im Inland haben für den Bundesrat Vorrang bei der Covid-Impfung. Die Auslandschweizer-Organisation sieht die Rechtsgleichheit verletzt.
Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer müssen weiter auf Covid-Impfstoff aus der Schweiz warten. Laut Bundesrat stehe die Versorgung in der Schweiz im Vordergrund, erst danach die der 5. Schweiz. Das werde «nicht vor Herbst 2021 der Fall sein».
Der Präsident der Auslandschweizer-Organisation Swisscommunity zeigt sich verärgert, gebe es doch mittlerweile in vielen Kantonen freie Impftermine. «Aus unserem Blickwinkel ist das eine klare Verletzung der Rechtsgleichheit.»
Auf Hilfe hoffen vor allem Schweizerinnen und Schweizer in Ländern mit mangelndem Zugand zu Impfstoffen. Betroffen seien laut dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten «einige Tausend» Personen, die meisten Auslandschweizerinnen und -schweizer lebten dagegen in Ländern, wo eine Impfung vor Ort möglich sei oder sein werde.
- Den ausführlichen Bericht finden Sie bei SRF NewsExterner Link.
- Unsere Übersicht zur Corona-Situation in der Schweiz finden Sie hier.
- SRF News verschafft den internationalen ÜberblickExterner Link.
Mehr
Die grösste Hochwasser-Gefahr ist gebannt. Die Pegelstände der Seen und Flüsse in der Schweiz werden aber in den nächsten Tagen nur langsam zurückgehen.
Meine Katze ist, wie die meisten Katzen, nicht gerne nass. Das weiss ich schon lange, doch in den vergangenen Wochen liess sie mich jammernd und reklamierend so ausgiebig an ihrem Leid teilhaben wie selten: Draussen war alles nass, immer.
Für viele in der Schweiz hatte der Dauerregen jedoch deutlich unangenehmere Folgen als eine übel gelaunte Katze, die gelangweilt auf ihrer Tastatur herumtanzt: Geflutete Keller und Campingplätze, gesperrte Strassen und Brücken, Ausfälle im öffentlichen Verkehr.
Seit Sonntag scheint endlich wieder die Sonne, die Situation entspannt sich – wenn auch die Pegel der Gewässer nur langsam sinken. Mit etwas Glück und guter Vorbereitung konnte in der Schweiz eine grössere Katastrophe mit Todesopfern wie in anderen europäischen Ländern verhindert werden.
- Der Live-TickerExterner Link auf SRF News.
- Noch ein Live-TickerExterner Link von Watson.
- Die Neue Zürcher ZeitungExterner Link (NZZ, Paywall) erklärt, wie das Schlimmste verhindert werden konnte.
Kurz vor der Olympiade läuft der Schweizer Alex Wilson Europarekord über 100m – oder doch nicht?
Verletzungen, Operationen, der Tod seines Trainers und Mentors: Der Basler Sprinter Alex Wilson hat zwei schwierige Jahre hinter sich. Schritt für Schritt kämpfte er sich zurück.
An den Schweizer-Meisterschaften im Juni zeigte er sich noch weit von seiner Bestform entfernt. Am Sonntag nun die Sensation in Atlanta, USA: 9,84 Sekunden über 100 Meter – Europarekord! Dazu 19,89 Sekunden über 200 Meter – Schweizer Rekord!
Nach einer ersten Euphorie sorgt diese krasse Leistungssteigerung für Stirnrunzeln: Ging alles mit rechten Dingen zu? Mit Doping hat das kaum zu tun, viel eher wird die Zeitmessung infrage gestellt. Es ist theoretisch möglich, dass der Rekord dem Schweizer wieder aberkannt wird, die Abklärungen laufen.
- Blick.chExterner Link über den «Fabelrekord» und die Fragezeichen.
- TamediaExterner Link (Paywall) begleitet Alex Wilson in einer eindrücklichen Videoserie auf dem Weg nach Tokio.
- Auch die Neue Zürcher ZeitungExterner Link (NZZ, Paywall) fragt sich, ob der Rekord wirklich möglich ist.
Vor 150 Jahren erklomm Lucy Walker als erste Frau das Matterhorn.
Diese sportliche Leistung ist dagegen unumstritten: Vor 150 Jahren bestieg die britische Bergsteigerin Lucy Walker als erste Frau das legendäre Matterhorn – nur sechs Jahre, nachdem dies einem Mann zum ersten Mal gelang.
Sie kam damit ihrer amerikanischen Konkurrentin Meta Breevort knapp zuvor. Weil Walker von den Plänen der Amerikanerin Wind bekommen hatte, stellte sie kurzerhand einen Trupp zusammen und machte sich auf den Weg.
Wie es die damalige Zeit verlangt, muss Walker den beschwerlichen Aufstieg in einem Rock antreten, Hosen waren für Frauen verboten. Man munkelt allerdings, dass die Bergsteigerin darunter Hosen versteckt hatte und den Rock für die Kletterei auszog.
- Unser freier Mitarbeiter Olivier Grivat liefert hier mehr Hintergrundwissen.
- Lucy Walker im PorträtExterner Link von Zermatt Tourismus.
- Aus unserem Archiv: Die Erstbesteigung wurde von einem tragischen Unfall überschattet, die für viele Gerüchte sorgte.
Mehr
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards