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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Ich hoffe, Sie sind gut und gesund im Jahr 2022 angekommen! Das neue Jahr bringt in der Schweiz einige neue Regeln mit sich – über zwei davon darf sich die LGBT-Community besonders freuen.

Beste Grüsse aus dem Homeoffice.

Zwei Menschen mit Regenbogenfahnen
Copyright 2021 Keystone-sda. All Rights Reserved

Einfachere Änderung des Geschlechts, Ehe für alle: Mit dem Jahreswechsel treten einige neue Gesetze in Kraft.

Seit dem 1. Januar können Menschen mit einer Transidentität ihr Geschlecht und ihren Vornamen im Personenregister «schnell und unbürokratisch» ändern lassen.

Weiterhin gibt es behördlich nur zwei Geschlechter: Weiblich oder männlich. Die Einführung einer dritten Geschlechtskategorie oder der vollständige Verzicht auf die Geschlechtsregistrierung werden diskutiert.

Die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, die letztes Jahr in einer Volksabstimmung deutlich begrüsst wurde, ist zwar erst ab dem 1. Juli möglich. Doch es ist bereits möglich, die Unterlagen einzureichen, denn ohne Bürokratie geht es auch bei der Eheschliessung nicht.

  • Diese und weitere Gesetzesänderungen hat Kollege Thomas Stephens für Sie hier zusammengefasst.
  • Auch bei SRF NewsExterner Link gibt es eine Übersicht.
  • Welche Geschlechtskategorien wird es in Zukunft in Schweizer Gesetzen geben? Das überlegt sich die Neue Zürcher ZeitungExterner Link. (Paywall)

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Schülerin mit Maske
Michael Buholzer/Keystone

Mitten in der Omikron-Welle ging heute in elf Kantonen die Schule wieder los – mit ganz unterschiedlichen Schutzkonzepten.

Der Föderalismus hat in der Schweiz während der Pandemie einige Sympathiepunkte eingebüsst. «Flickenteppich» war wohl eines der Wörter, welches die kantonal unterschiedlichen Covid-Massnahmen am häufigsten beschrieb.

Das gilt auch heute mit dem Schulstart in einigen Kantonen nach den Weihnachtsferien. Am strengsten ist wohl der Kanton Basel-Landschaft: Die Schüler:innen holen am ersten Tag einen Covid-Test ab – und gehen gleich wieder nach Hause. Erst nach einem negativen Testresultat dürfen sie in die Schule. Mit Maske, versteht sich.

In den meisten Kantonen bleibt der Coronatest dagegen freiwillig. Im Kanton Zürich dürfen die Schulen gar selber entscheiden, ob sie regelmässig testen wollen. Worüber sich aber alle einig zu sein scheinen: Der Präsenzunterricht soll so lange als möglich aufrechterhalten bleiben.

  • SRF NewsExterner Link versucht, den Überblick zu gewinnen.
  • Während einige Eltern sich strengere Regeln zum Schutze ihrer Kinder wünschen, gehen anderen die Massnahmen zu weit – und manchesetzen deswegen gar auf Homeschooling, wie der Blick hierExterner Link berichtet.
  • Die Quarantäne dauert ebenfalls von Kanton zu Kanton unterschiedlich lang und gilt unter verschiedenen Voraussetzungen, wie SRF News hierExterner Link zusammenfasst.
  • Unsere Übersicht zur Situation in der Schweiz finden Sie hier.
Celestino Piatti vor einem Bild mit Eulen.
Thilo Beu

Der Künstler Celestino Piatti, der sich mit unzähligen Buchcovern, Werbeplakaten und Gemälden verewigt hat, wäre diesen Monat 100 Jahre alt geworden.

Auch wenn man ihn nicht kennt: Am Schweizer Künstler Celestino Piatti kommt man kaum vorbei. Er hat das Erscheinungsbild des Deutschen Taschenbuchverlags (dtv) mit 6300 Buchcovern und 200 Millionen gedruckten Exemplaren von den 1960ern bis in die 90-Jahre massgeblich geprägt.

Obwohl das etwas vor meiner Zeit war, musste ich feststellen, dass auch ich mit seinem Werk vertraut bin: Bevor ich lesen konnte, habe ich in Bilderbüchern Tiere bestaunt, die von Piatti gezeichnet wurden.

Das Tier, das Piatti am liebsten zeichnete, war die Eule: «In Piattis Kosmos ist die Eule klug, sanftmütig und hilfsbereit – Qualitäten, die für Piatti grosse Bedeutung hatten», sagt dazu Philipp Messner, Leiter der Plakatsammlung der Schule für Gestaltung Basel dazu.

Gartenschläfer
Keystone / Alexander Heinl

Bleiben wir im Tierreich: Der Gartenschläfer ist das «Tier des Jahres 2022».

Das seltene Nagetier weiss noch nichts von seinem Glück – es ist bis in den April hinein im Winterschlaf. Die Naturschutzorganisation Pro Natura hat den Gartenschläfer zum Tier des Jahres erkoren, um zum Schutz der Wildnis aufzurufen.

Anders, als es der Namen erahnen lässt, lebt das Tierchen, das nur in Europa vorkommt, nämlich nicht im Garten, sondern im Wald. Er leidet unter der schwindenden Biodiversität, der Bestand schrumpfe seit Jahrzehnten, wie Pro Natura mitteilt.

Optisch passt das Tier des Jahres bestens in die heutige Zeit: Seit jeher trägt der Gartenschläfer Maske.

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