Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Als wir Kinder waren, fürchtete sich meine jüngere Cousine fürchterlich vor Wölfen. Ich versicherte ihr, dass es in der Schweiz keine Wölfe gebe. Nun, das sind tempi passati.
Herzliche Grüsse
Wenn der Wolf Älpler:innen vertreibt, sollen diese trotzdem Alpsubventionen bekommen.
Seit rund 25 Jahren ist der Wolf zurück in der Schweiz. Die Rudel reissen regelmässig Nutztiere.
Zuweilen müssen Älpler:innen wegen Wolfsattacken ihre Tiere frühzeitig ins Tal zurücktreiben. Sie verlieren dann spezielle Subventionen.
Das will der Bundesrat ändern: Neu sollen in solchen Fällen die Subventionen weiter fliessen, sofern die Herden gut geschützt sind.
- Der Bericht von SRFExterner Link.
- Die JungfrauzeitungExterner Link aus dem Berner Oberland berichtete kürzlich ebenfalls.
- Aus unserem Archiv: Der Wolf erhitzt die Gemüter.
Wegen Bedeutungslosigkeit: Die rechtsextreme Pnos löst sich selbst auf.
Nach 22 Jahren löst sich die «Partei national orientierter Schweizer» (Pnos) auf. Der Parteipräsident hat die Mitglieder in einem Schreiben über diesen Entscheid informiert.
Als Gründe für die Auflösung nannte er wegen der Pandemie ausgebliebene grössere Zusammenkünfte, marode Parteistrukturen sowie ein schlechtes Image der Partei, die als Sammelbecken für Neonazis galt. Zuletzt zählte die Pnos noch rund tausend registrierte Sympathisanten.
Die Pnos wurde im Jahr 2000 gegründet und kurz darauf vom Bundesamt für Polizei als rechtsextreme Organisation eingestuft. Zwischen 2005 und 2011 stellte die Pnos ein Mitglied des Stadtparlaments von Langenthal BE. Von 2005 bis 2008 war zudem ein Pnos-Politiker Gemeinderat von Günsberg SO.
- BlickExterner Link, SRFExterner Link, WatsonExterner Link und 20 MinutenExterner Link berichten.
- Aus unserem Archiv: 2005 wählte eine Solothurner Gemeinde einen Pnos-Vertreter in die Exekutive.
Wichtige News für Auslandschweizer:innen: Die Neo-Bank Yapeal ändert ihre Strategie.
Kürzlich präsentierten wir Ihnen Neo-Banken wie Yapeal als Lösung für Auslandschweizer:innen, die Schwierigkeiten haben, ein Schweizer Bankkonto zu eröffnen.
Nun zieht Yapeal die strategische Reissleine, wie die Handelszeitung berichtet. Die Konten des Fintechs werden künftig nur noch über Partner vermarktet.
Yapeal sei aber bei weitem nicht am Ende, beteuert der Firmenchef. Die Kooperationen – unter anderem mit Auslandschweizer-Organisationen – liefen gut.
- Der Artikel in der Handelszeitung.
- Ein Bericht von Inside ParadeplatzExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Ein Artikel über Yapeal; Sind Neo-Banken die Lösung für Auslandschweizer:innen?
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Heute bei SWI swissinfo: Die administrative Geschlechtsänderung boomt in der Schweiz, warum die Schweiz nicht in die EU will und ein Artikel über die gläserne Decke bei Schweizer Privatbanken.
Aufs Zivilstandsamt gehen, einen Satz sagen, eintragen lassen, fertig: Seit einer Gesetzeslockerung anfangs Jahr haben mehr als 100 Personen eine Änderung ihres amtlich registrierten Geschlechts beantragt.
«Die Schweiz ist zu reich und zu stabil, um in die EU zu wollen», sagt ein Professor für Europäische Politik an der Universität Bern. Weitere Gründe erfahren Sie in unserem Listicle.
Schweizer Banken entdecken eine «neue» Art von Talenten: Frauen. Doch die Finanzinstitute öffnen ihre Teppichetagen nur langsam.
- Der Artikel über die administrative Geschlechtsänderung.
- Unser Explainer, warum die Schweiz nicht in die EU will.
- Gläserne Decken bei Schweizer Privatbanken.
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