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Auslandschweizer Jugendparlament

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Erfreulich! 17 Jugendliche sind an einem Sitz im Auslandschweizer Jugendparlament interessiert – so viele wie noch nie.

Herzliche Grüsse aus Bern

Junge Auslandschweizer:innen im Sommerlager
Auslandschweizer-Organisation / Adrian Moser

Freude herrscht: Das Interesse am Auslandschweizer Jugendparlament nimmt zu.

Besonders gross war das Interesse an einem Sitz aus Südamerika, schreibt meine Kollegin Emilie Ridard. Das Auslandschweizer Jugendparlament (YPSA) ist nicht wirklich ein Parlament, sondern ein Verein, der sich für die Interessen junger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer einsetzt.

Bei der Neuwahl in den YPSA-Vorstand kam es sogar zu einer Premiere, weil drei Kandidierende aus Nordamerika gleich gut abgeschnitten hatten. So war für diese Region ein zweiter Wahlgang nötig.

Neu ist das YPSA unter der Leitung des Schweiz-Niederländers Max Groenveld, der in Amsterdam lebt. Er hofft, auch einmal in der Schweiz zu leben. Für ihn ist das YPSA «eine Verbindung zur Schweiz, aber auch eine Verbindung zu gleichgesinnten jungen Schweizer:innen auf der ganzen Welt«, wie er in unserem Artikel zitiert wird.

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Landsgemeinde
Keystone / Gian Ehrenzeller

Vom Nachzügler zum Vorreiter: der Kanton Appenzell Innerrhoden erteilt Menschen mit geistiger Behinderung das Stimm- und Wahlrecht.

Er führte 1990 als letzter Kanton der Schweiz das Frauenstimmrecht ein. Nun prescht Appenzell Innerrhoden vor und weitet das Stimmrecht auf nicht urteilsfähige Personen aus. Das hat am Sonntag die dortige Landsgemeinde entschieden. Es ist nach Genf erst der zweite Kanton in der Schweiz, der Menschen mit schwerer geistiger Beeinträchtigung ins Stimmrecht aufnimmt.

Die Inklusion ist Teil der neuen Verfassung des Kantons, die das Stimmvolk gestern angenommen hat. Im Kanton Appenzell Innerrhoden dürften rund 30 Personen von der neuen Regel profitieren, schätzt der Blick.

Nun müsse es vorwärtsgehen im Land: Dass in der Schweiz noch nicht alle mitentscheiden dürften, verstosse gegen die UNO-Behindertenrechtskonvention, welche die Schweiz 2014 unterzeichnet hat, sagt ein Sprecher von Insieme Schweiz, Dachverband für und mit Menschen mit geistiger Behinderung, dem Blick.

Orlando Javier Carriqueo protestiert in Bern
Keystone / Anthony Anex

Die Schweizerische Nationalbank sei mitverantwortlich für Menschenrechtsverletzungen, sagt ein Vertreter der Indigenen in Argentinien.

Extra von Argentinien her ist Orlando Carriqueo vom Stamm der indigenen Mapuche in die Schweiz gereist. Er wollte letzten Freitag an der Generalversammlung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) eine kurze Rede halten. Doch dazu sei er nicht befugt gewesen.

Nun hat Watson mit ihm gesprochen. «An den Händen der SNB klebt Blut», sagt er. Fracking-Firmen im Gebiet Vaca Muerta würden die Natur zerstören und die Böden vergiften. «Es kommt regelmässig zu Unfällen. Erdöl tritt an die Oberfläche oder Feuer bricht aus», berichtet er.

Was hat das aber mit der Nationalbank zu tun? Laut Carriqueo ist sie eine der grössten Aktionärinnen von multinationalen und europäischen Unternehmen, die in Vaca Muerta Fracking betreiben. Ein Treffen mit SNB-Verantwortlichen habe leider nicht viel gebracht, sagt er.

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Debatte
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Was tut Ihr Land, um Sie vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen?

Der EGMR hat entschieden, dass die Schweiz die Menschenrechte ihrer älteren Bürger verletzt, weil sie nicht genug gegen den Klimawandel unternommen hat.

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DJ BoBo
Keystone / DPA / Patrick Seeger

Vorwürfe gegen den erfolgreichsten Schweizer Musiker.

Man kann von seiner Musik halten, was man will. Die Songs von DJ Bobo kennen heute praktisch alle. In letzter Zeit aber erheben ehemalige Mitarbeitende Vorwürfe gegen den Schweizer Musikstar.

René Baumann, wie der 56-Jährige bürgerlich heisst, sei bei mehreren Gelegenheiten der Erfolg wichtiger als die Integrität gewesen, schreibt der Sonntagsblick. Laut Watson soll er etwa die Sängerin US-Sängerin Lori Glori bei mehreren Songs um ihre Urheberrechte gebracht haben.

Und auch Emel Aykanat, die den ersten Bobo-Hit sang, den der Aargauer erwiesenermassen beim US-Sänger Rockwell abgekupfert hatte, habe er eine Beteiligung versprochen, falls der Song ein Hit werden würde. Doch auch sie sei fast leer ausgegangen.

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