Swissindoors ohne Agassi

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Die Davidoff Swiss Indoors 2001 in Basel werden auch ohne Agassi ein Event der Superklasse. Pete Sampras und Gustavo Kuerten sind dabei.

Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2001 - 11:54 publiziert

US-Open-Finalist Sampras kommt zum dritten Mal nach Basel. Er erhielt am Freitag von Turnierdirektor Roger Brennwald die Wildcard, um die er wie schon 1998 selber nachgesucht hatte.

Der Amerikaner ist mit Sicherheit hoch motiviert. Als Nummer 10 der Weltrangliste und Nummer 7 der Jahreswertung benötigt er noch Punkte, um sich sicher für das Saisonfinale in Sydney zu qualifizieren.

Heimspiel(e) für Roger Federer

In der St. Jakobshalle starten nächste Woche die drei Top-Ten-Spieler Kuerten (1), Tim Henman (9) und Sampras (10) sowie weitere vier aus den ersten 16 der Weltrangliste.

Der Einheimische Roger Federer (ATP 12) wird als Nummer 5 gesetzt und dürfte es nicht leicht haben, die im Vorjahr als Finalist gewonnenen ATP-Punkte vollständig zu ersetzen.

Das Hauptturnier wird am Montag ausgelost und beginnt am Dienstag. Gefährlichster Aussenseiter für die Gesetzten ist Ivan Ljubicic (Kro), nur die Nummer 37 der Welt, aber letzte Woche Sieger in Lyon mit einem Erfolg über Marat Safin.

Plauschtennis am Wochenende

Am ersten Wochenende gehört die Show den Qualifikanten und am Sonntagnachmittag den "Tennis-Clowns" Yannick Noah und Mansour Bahrami. Für diese Exhitibion und aus Anlass des Jubiläum "500 Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft von Basel-Land und Basel- Stadt" wurden 3'000 GemeindepräsidentInnen aus der Schweiz eingeladen.

Aggassi's Absage gut für die Schweizer

Am Qualifikations-Sonntag werden gegen 7'000 Fans in der St. Jakobshalle erwartet. Die Zuschauer werden auch in der Qualifikation mehrere Spieler aus den Top 100 der Weltrangliste zu sehen bekommen.

Agassis Absage hat trotz Sampras' Erscheinen erfreuliche Konsequenzen für die Schweizer Cracks. Zum einen rückt «Aufsteiger» Michel Kratochvil in die Main Draw nach, zum andern dürfen George Bastl (ATP 125), der bei Nennschluss der drittbeste Schweizer war, und Marc Rosset (91) auf eine Wildcard hoffen. Der Genfer könnte Kratochvils "Freibillet" erben.

swissinfo und Agenturen

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