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ULM (awp international) - Durch einen strikten Sparkurs verdient der Pharmakonzern Ratiopharm wieder mehr Geld. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbuchte der Generikahersteller im ersten Halbjahr einen Gewinn von 158 Millionen Euro, 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Umsätze stiegen hingegen nur leicht um ein Prozent auf 820 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Montag in Ulm mit.
Im vergangenen Oktober hatte Firmenchef Oliver Windholz noch das Ziel ausgegeben, den Umsatz bis 2014 um jährlich acht Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu steigern. Vor allem in Kanada, Russland und Südeuropa will das Unternehmen wachsen. Der deutsche Generikamarkt, der im ersten Halbjahr 44 Prozent zum Umsatz beitrug, entwickele sich hingegen vor allem durch die Rabattverträge der Krankenkassen verhalten.
Ratiopharm soll Ende des Jahres an den weltgrössten Hersteller von Nachahmerprodukten, Teva Pharmaceutical (Israel), verkauft werden. Der Generikahersteller gehörte zum Imperium des Firmenpatriarchen Adolf Merckle, der sich im Januar 2009 das Leben genommen hatte. Durch die Folgen der Finanzkrise drohte der Zusammenbruch des Firmengeflechts.
Weltweit beschäftigt die Ratiopharm-Gruppe rund 4700 Menschen, davon 2750 in Deutschland./mhe/DP/wiz

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