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Tschechen zu stark

Nichts zu machen: Der Schweizer Mathias Seger zieht gegen den tschechischen Superstar Jaromir Jagr den Kürzeren.

(Keystone)

Dem Schweizer Eishockey-Nationalteam ist der Auftakt zur Eishockey-WM in Schweden missglückt: 0:5-Niederlage gegen die Tschechische Republik.

Optisch sahen die Schweizer lange ebenbürtig aus. Das eher defensive Konzept, das Nationalcoach Krueger dem Nationalteam verpasst hat, ging fast bis zur Hälte des Spieles auf. Der 0:1-Rückstand aus dem ersten, ausgeglichenen Drittel, schien aufholbar.

Das dachten sich wohl auch die Schweizer, die zum zweiten Drittel mutiger antraten und in den ersten fünf Minuten die Möglichkeiten zum Ausgleich hatten. Zwei erstklassige Chancen wurde aber nicht genutzt.

Dann aber wurde den Tschechen klar, dass sie hier etwas mehr tun mussten, um nicht eine unangenehme Überraschung zu erleben. Das taten sie denn auch und plötzlich fielen die Tore reihenweise gegen die Schweizer, bei denen die Zuordnung nicht mehr stimmte und wohl auch Frust aufkam: 0:4 stand es nach zwei Dritteln.

Das Spiel war gelaufen. Die Tschechen trafen im dritten Drittel zum fünften Mal. Den Schweizern blieb der Eherentreffer versagt.

Als Fazit des ersten WM-Spiels blieb, dass die Schweizer trotz der gelungenen Startphase diesmal absolut chancenlos waren, während sie vor einem Jahr in Deutschland gegen die Tschechen noch hätten gewinnen können.

Höher verlor die Schweiz gegen die Tschechische Republik oder die frühere Tschechoslowakei letztmals während der ersten Ära von Simon Schenk (1985 2:9 in Zürich und 1988 1:7 in Zug).

Bewährung am Sonntag

Die zentralen Spiele folgen nun nachdem man das Spiel gegen die doch etwas übermächtige Tschechische Republik hinter sich gebracht hat.

Am Sonntag treffen die Schweizer auf Deutschland, das an der letzten Weltmeisterschaft und bei Olympia in Salt Lake City auf Kosten der Schweiz jeweils die Viertelfinals erreichte.

Und spätestens am Montag muss gegen Japan die Qualifikation für die Zwischenrunde sichergestellt werden. Die Asiaten nehmen seit 1998 mit einer "Wildcard" an der WM teil und haben erst einmal einen Punkt gewonnen: Letztes Jahr in Deutschland erreichten sie in der Abstiegsrunde im unbedeutenden Schlussspiel gegen Norwegen ein 3:3.

Ein Sieg über Japan genügt der Schweiz, um die Zwischenrunde zu erreichen und allfällige Abstiegssorgen los zu werden.

Noch ist alles möglich

Da ein Abstieg bei dieser Konstellation für das Schweizer Hockey kein Thema sein darf, stellt sich die Frage, was die "Eisgenossen" in Skandinavien erreichen können.

Wegweisende Bedeutung kommt der Partie gegen Deutschland zu, da die dort gewonnenen oder verlorenen Punkte in die Zwischenrunde mitgenommen werden. In der zweiten Phase treffen die Teams der Schweizer Vorrunden-Gruppe auf Kanada, die USA und Lettland.

Vier von sechs Teams erreichen daraufhin die Viertelfinals. Fazit: Es ist zwar für das Schweizer Team so einfach wie noch nie, die Zwischenrunde zu erreichen, dort aber wird das Pensum mit drei Grossen (Tschechien, Kanada, USA) plus Deutschland und Lettland als direkten Gegnern um Platz 4 happig.

swissinfo und Agenturen

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