Wenn sich die Politik dem Fussball unterordnet...

Dieser Inhalt wurde am 10. Juni 2008 - 14:04 publiziert

Die meisten Schweizer Parlamentarier wollen am Mittwoch unter keinen Umständen das entscheidende Spiel zwischen der Schweiz und der Türkei verpassen. Sie haben das Sitzungsende unm eine Stunde auf 18 Uhr vorverschoben.

Dieser Antrag zur Geschäftsordnung, eingereicht vom Schaffhauser Thomas Hurter (SVP, rechtsnational), wurde am Dienstag mit 94 gegen 70 Stimmen akzeptiert. Die meisten Gegenstimmen kamen aus dem linken Parteienspektrum.

Hurters Parteifreund, der Zürcher Toni Bortoluzzi, kam jedoch mit seinem Vorschlag nicht durch, dass am Mittwoch nach 16 Uhr keine Abstimmung mehr stattfinden sollte. Die Gegner setzten sich mit 105 Stimmen gegen 53 durch. Der christlichdemokratische Dominique de Buman kritisierte Bortoluzzis Vorschlag als Mangel an Respekt gegenüber der Arbeit des Parlaments.

Die schweizerisch-türkische Begegnung, bei der sich entscheidet, ob die Schweiz noch eine Chance für ein Verbleiben im Turnier hat, findet am Mittwoch um 20:45 Uhr in Basel statt.

swissinfo und Agenturen

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