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Studie zu sexuellen Missbräuchen in Pensionat

Die Aufarbeitung von sexuellen Misshandlungen an Kindern beschäftigt die katholische Kirche sei Jahren. Auch im Pensionat Marini im Kanton Freiburg wurden Kinder schwerwiegend misshandelt und wiederholt sexuell missbraucht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Auftrag des Bischofs Charles Morerod. Die Vorfälle seien von den Verantwortlichen während Jahrzehnten vertuscht worden.

Dieser Inhalt wurde am 27. Januar 2016 - 09:30 publiziert
swissinfo.ch und SRF (Tagesschau vom 26.01.2016)
Das katholische Pensionat Marini (Aufnahme von 1982). Das Gebäude beherbergte von 1882-1961 das Waisenhaus des Instituts, wo Kinder von Geistlichen misshandelt wurden. Keystone

Das Pensionat stand von 1929 bis 1955 unter der direkten Verantwortung des Bistums Lausanne, Genf, Freiburg. In dieser Zeit ereigneten sich die Missbrauchsfälle. Beschwerden und Anzeigen hätte es durchaus gegeben, aber die Hauptsorge der Verantwortlichen habe darin bestanden, die Misshandlungen zu vertuschen, heisst es in der Studie. Eine erste Auswertung der Korrespondenz erlaubte es den Studienautoren, 21 sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche sowie 11 nachweisbare Täter zu erfassen.

Es habe aber mehr Opfer gegeben als die Statistiken zeigten, sagte der Bischof vor den Medien. 

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