Massive Verluste im Schweizer Aussenhandel

Der Schweizer Aussenhandel hat 2009 einen dramatischen Einbruch erlitten. Die Exportwirtschaft musste den stärksten Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg hinnehmen.

Dieser Inhalt wurde am 04. Februar 2010 - 09:13 publiziert

Auf den Rekordwert im Vorjahr folgte 2009 ein Einbruch der
Exporte um 12,6% auf 180 Mrd. Franken, wie die Eidgenössische
Zollverwaltung (EZV) mitteilte. Dies stellt den stärksten Rückgang seit dem Jahr 1944 dar. Teuerungsbereinigt betrug das Minus 14,7%.

Nach einem bereits negativen Schlussquartal 2008 beschleunigte sich die Abnahme in den ersten beiden Quartalen 2009. Erst im vierten Quartal verlangsamte sich das Abwärtstempo etwas.

Auch die Importe sackten mit einem Minus von 14,3% deutlich ab auf 160 Mrd. Franken. Teuerungsbereinigt ergab sich ein Rückgang von 9,5%. Das ist der stärkste Einbruch seit 1975.

Auch hier erreichte der Rückgang zur Jahresmitte den Höhepunkt. Nach einer nur leichten Entspannung im dritten Quartal verbesserte sich die Lage dann im Schlussquartal deutlich.

Ein Umschwung zeichnete sich im Dezember, als die Exporte erstmals seit 14 Monaten wieder anstiegen. Weiter rückläufig waren aber die Importe: Sie gingen um fast 5% auf 13 Mrd. Franken zurück.

swissinfo.ch und Agenturen

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