Mehr ausländische Arbeitskräfte
Im zweiten Quartal 2009 haben 974'000 Personen mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung in der Schweiz gearbeitet. Das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Insbesondere kamen mehr Deutsche, Franzosen und Portugiesen.
In der Schweiz stieg die Zahl der erwerbstätigen Ausländerinnen und Ausländer weiter. Insgesamt stammten im zweiten Quartal 2009 rund zwei Drittel der erwerbstätigen Ausländer aus einem der «alten» EU-Staaten der EU-15 oder aus einem EFTA-Land, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit.
Die grössten Anteile entfielen dabei mit je rund 17% auf die Arbeitskräfte aus Deutschland, Italien und dem Westbalkan. Die Zahl der erwerbstätigen Personen aus der «neuen» EU der EU-27 nahm im Vergleich zum Vorjahr um 8,5% zu, wobei hier vor allem die überdurchschnittliche Zunahme bei den deutschen sowie den französischen und portugiesischen Zuwanderern auffällt. Hier lagen die Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahr zwischen 9 und 18%.
Die Erwerbslosenquote bei den Ausländerinnen und Ausländern lag im zweiten Quartal 2009 bei 7,2% und damit mehr als doppelt so hoch wie bei den Schweizerinnen und Schweizern.
swissinfo.ch und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch