Raiffeisen-Banken steigerten ihren Reingewinn
Die Raiffeisen-Gruppe hat auch 2009 zu den Gewinnerinnen der Finanzkrise gezählt. Sie steigerte den Reingewinn im Vorjahresvergleich um 14,4 Prozent auf 645,4 Millionen Franken. Zugleich baute sie ihren Marktanteil im Hypothekargeschäft weiter aus.
Die Hypothekarkredite erhöhten sich um 9,1% auf 110,7 Milliarden Franken. Das entspricht laut der Mitteilung einem Marktanteil von 15,2%. Die Raiffeisenbanken führen dies auf das Bedürfnis der Kunden nach Sicherheit zurück.
Die effektiven Verluste aus dem Kreditgeschäft werden auf 0,02% beziffert. Die Rückstellungen für gefährdete Forderungen betrugen 0,3% der gesamten Ausleihungen.
Das Total der Kundengelder erhöhte sich um 6,4% oder 6,7 Milliarden Franken auf 110,7 Milliarden Franken. Die verwalteten Kundenvermögen nahmen um 8,1% auf 134,9 Milliarden Franken zu.
Beim Gewinn ist laut der Mitteilung zu berücksichtigen, dass Wertanpassungen der strategischen Beteiligung an der Helvetia-Versicherung und der Vontobel-Gruppe einen positiven Effekt in der Höhe von 71,3 Millionen Franken auslösten.
Der Bruttogewinn nahm nur um minime 0,4% auf 887 Millionen Franken zu. Am stärksten stieg der Ertrag im Handelsgeschäft.
Der Personalbestand wurde um 334 auf 7999 Mitarbeitende aufgestockt. Vor allem in der Kundenberatung wurden neue Leute eingestellt.
swissinfo.ch und Agenturen
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