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Swatch optimistisch nach der Krise

Der weltgrösste Uhrenkonzern Swatch hat zwar im vergangenen Jahr weniger verdient und umgesetzt. Dafür ist der Start ins neue Jahr geglückt. Ex-Nationalbank-Präsident Jean-Pierre Roth wird für den Verwaltungsrat vorgeschlagen.

Dieser Inhalt wurde am 09. Februar 2010 - 10:48 publiziert

Bereits im vergangenen Dezember zogen die Umsätze deutlich an, wie Swatch am Dienstag mitteilte. Und die Verkaufszahlen des Januars 2010 entsprechen gar dem zweitbesten Januar in der Geschichte der Gruppe.

Das vergangene Jahr sei jedoch stark von der Rezession geprägt gewesen, der Reingewinn sei um 8,9% auf 763 Mio. Franken gesunken. Der Umsatz schrumpfte um 8,1% auf 5,42 Milliarden.

Trotzdem sieht sich die Swatch-Gruppe als Krisengewinnerin. Denn der Konkurrenz ging es noch schlechter. Die gesamten Uhrenexporte der Schweiz brachen im vergangenen Jahr um 22,3% ein.

Mit einer Ankurbelung der Umsätze im laufenden Jahr rechnet Swatch beispielsweise dank der Olympischen Winterspiele in Vancouver, die Ende dieser Woche beginnen. Dort ist Swatch mit ihrer Marke Omega als offizielle Zeitmesserin präsent.

Wie Swatch weiter mitteilte, soll der Verwaltungsrat des Konzerns mit zwei prominenten Neuzugängen verstärkt werden. Der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Jean-Pierre Roth, ist einer der zwei Kandidaten, die neu in den Verwaltungsrat des Konzerns gewählrt werden sollen.

Auch Swatch-Chef Georges Nicolas Hayek wird für die Wahl in das Gremium vorgeschlagen, das sein Vater Nicolas Hayek präsidiert.

swissinfo.ch und Agenturen


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