Lawine: Suche im Bedretto-Tal wieder aufgenommen
Im Val Bedretto im Tessin ist die Suche nach dem dritten Lawinenopfer am späten Montagnachmittag (12.02.) wieder aufgenommen worden. Am Mittag war die Suche wegen steigender Lawinengefahr vorübergehend eingestellt worden.
Die 75 Helfer der Suchkolonne hatten sich am Nachmittag in Sicherheit gebracht, nachdem eine kleinere Lawine in der Nähe des Unglücksortes niedergegangen war. Gegen 16 Uhr wurde die Suche wieder aufgenommen, wie der stellvertretende Einsatzleiter Hans Bandi vom SAC sagte.
Die Suche nach der vermissten Deutsch-Schweizerin, der Ehefrau eines bereits geborgenen Lawinenopfers, soll bis 20 Uhr forgesetzt werden. Laut Bandi wurde bisher nur ihr Rucksack gefunden. Wegen neuen Schneefalls könnten sich die Bergungssarbeiten zusätzlich erschweren.
Am Sonntag waren zwei Tourenskifahrer nach einem Lawinen-Niedergang tot aus den Schneemassen geborgen worden. Es handelt es sich um einen 37-jährigen Mann aus Kriens LU sowie um einen 34-jährigen Mann aus Zug, wie die Tessiner Kantonspolizei präzisierte.
Die Lawine hatte die Skifahrer am Sonntagmittag bei der Piansecco-Hütte (1900 m.ü.M.) am Piz Rotondo unter sich begraben. Augenzeugen lösten den Alarm aus.
swissinfo und Agenturen
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