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San-Bernardino-Route gesperrt

Die Nord-Südverbindungen waren für den Schwerverkehr zeitweise vollständig gesperrt. Keystone Archive

Schnee bis in die Niederungen und Glatteis haben zu massiven Verkehrs-Problemen geführt. Ein Chaos blieb jedoch aus.

Die Strassen der Alpennordseite waren bis in tiefe Lagen mit Schnee oder Matsch bedeckt. Laut MeteoSchweiz gab es im Flachland bis zu fünf, in höheren Lagen bis zu 30 Zentimeter Schnee.

Die seit der Sperrung des Gotthard-Strassentunnels wichtigen Nord-Süd-Verbindungen durch die Tunnels von San Bernardino und Grossem St. Bernhard waren für den Schwerverkehr zeitweise gesperrt, ebenso der Simplonpass. Um die Mittagszeit wurde die San-Bernardino-Route wegen Schneeräumungs-Arbeiten für jeden Verkehr geschlossen.

LKW-Rückstau auf Autobahnen

Die Lastwagen auf der San-Bernardino-Route wurden frühzeitig ausgestellt, was in den Kantonen Zürich, Schwyz, St. Gallen und Graubünden erhebliche Verkehrs-Behinderungen auf den Autobahnen A13 und A3 verursachte. Beim Gotthard-Autoverlad gab es mehrstündige Wartezeiten.

Unfälle führten zu Staus auf der A1 zwischen St. Gallen-Winkeln und Gossau sowie auf der A16 bei Frinvillier (BE).

Zahlreiche Unfälle

Auf glitschigen Strassen ereigneten sich laut Polizei viele Karambolagen, die zumeist glimpflich ausgingen. Allein im Kanton Zürich wurden zwischen 04.00 und 10.00 Uhr 30 Unfälle mit fünf Verletzten verzeichnet. Ohne Verletzte blieb eine Unfallserie am frühen Morgen im Kanton Schaffhausen. Noch zur Mittagszeit wurde vor Glatteis gewarnt.

Gesperrte Pässe

Für jeglichen Verkehr gesperrt waren zeitweise der Gotthard-, der San-Bernardino- und der Flüelapass. Wintersperre haben Furka, Grimsel, Grosser St. Bernhard, Klausen, Nufenen, Oberalp, Pragel, Susten und Umbrail sowie Col-de-la-Croix. Die Fahrbahnen von 20 weiteren Pässen und viele Strassen im Berner Oberland, in Uri, Schwyz, Graubünden, Aargau und im Kanton Solothurn waren schneebedeckt.

Es schneit weiter

Die Temperaturen sanken markant. In den Niederungen lagen sie um null Grad. Auf dem Pilatus wurden minus elf, auf dem Säntis minus 14 Grad gemessen.

In den Voralpen und Alpen sollte es laut den Meteorologen anhaltend schneien. «Es dürfte rechte Mengen geben», sagte Heinz Maurer von der MeteoSchweiz. Die Schneefallgrenze soll aber auf etwa 1200 Meter steigen, was fürs Flachland Regen bedeutet. In den Bergen ist auf (morgen) Samstag eine kurze Schneefallpause angesagt.

swissinfo und Agenturen

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