The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Debatten
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Schwerverkehr blieb im Schnee stecken

Die Nord-Südverbindungen waren für den Schwerverkehr zeitweise vollständig gesperrt. Keystone Archive

Schneefälle und Glatteis auf den Strassen haben zu Verkehrsproblemen geführt. Die Alpenübergänge waren zeitweise gesperrt.

Die seit der Sperrung des Gotthard-Strassentunnels wichtigen Nord-Süd-Verbindungen durch den San-Bernardino- und den Grossen-St.-Bernhard-Tunnel mussten wegen Schneefalls zeitweise gesperrt werden.

Die San-Bernardino-Route war vom Mittag wegen Schneeräumungsarbeiten bis kurz nach 16.00 Uhr für jeden Verkehr geschlossen. Die Lastwagen auf der San-Bernardino-Route wurden frühzeitig ausgestellt, was in den Kantonen Zürich, Schwyz, St. Gallen und Graubünden erhebliche Verkehrs-Behinderungen auf den Autobahnen A13 und A3 verursachte.

Die Pässe Gotthard, Flüela und Splügen bleiben vorübergehend geschlossen. Der Simplonpass wurde während des Tages geräumt und anschliessend für den Schwerverkehr geöffnet. Der Albula hat seit Freitag Wintersperre.

Lange Wartezeiten

Beim Gotthard-Autoverlad gab es mehrstündige Wartezeiten. Am späteren Freitagnachmittag mussten die Autofahrer in Göschenen (UR) fünf Stunden anstehen, in Airolo (TI) drei Stunden. Um den Mehrverkehr zu bewältigen dehnten die SBB die Verladezeit bis 23.00 Uhr aus; am Samstag sollte der Verlad um 07.00 Uhr aufgenommen werden.

Zahlreiche Unfälle

Auf schnee- oder eisbedeckten Strassen ereigneten sich in mehreren Kantonen viele Karambolagen, die zumeist glimpflich ausgingen. Den ganzen Tag warnten die Verkehrs-Informationsdienste vor Glatteis. Allein im Kanton Zürich wurden zwischen 04.00 und 10.00 Uhr 30 Unfälle mit fünf Verletzten verzeichnet. Ohne Verletzte blieb zwischen 03.45 und 05.20 Uhr eine Unfallserie im Kanton Schaffhausen. Im Kanton Luzern wurden am frühen Morgen 13 Verkehrsunfälle gemeldet, die eine Verletzte forderten.

Wintereinbruch

Seit Donnerstagabend fielen laut dem Eidgenössischen Schnee- und Lawinenforschungsinstitut am Alpennordhang 30 bis 60 Zentimeter, im Wallis sowie in Nord- und Mittelbünden und im Engadin 20 bis 40 Zentimeter Schnee. Auch im Flachland lagen gemäss einem Meteorologen von MeteoSchweiz einige Zentimeter Schnee. Die Temperaturen sanken markant. In den Niederungen lagen sie um null Grad.

swissinfo und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft