Aargauer Regierung setzt auf Deutschförderung an Volksschule
Der Kanton Aargau will den Fokus in der Volksschule auf Deutsch legen und das Fach Französisch in die Oberstufe verschieben. Das Ziel ist laut Regierung die Stärkung der Deutschkompetenzen. Das Bildungsdepartement soll ein entsprechendes Strategiepapier ausarbeiten.
(Keystone-SDA) Die Strategie zielt darauf ab, den Französischunterricht zu verschieben und gleichzeitig zu stärken, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Es würden zwei Varianten geprüft: entweder mit Start in der 6. oder 7. Klasse.
Der Aargau bekenne sich zu den vereinbarten Grundkompetenzen der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) in Französisch am Ende der Volksschule. Diese Ziele sollen mit einem späteren, dafür intensiveren Französischunterricht erreicht werden, wie es heisst.
In der Realschule sollen Wahlmöglichkeiten für den Französischunterricht geschaffen werden, damit sich Schülerinnen und Schüler gezielt auf die gewählte Berufslehre vorbereiten können. Der Grosse Rat unterstütze die Stossrichtung. Die Umsetzung habe unter anderem Auswirkungen auf den Einsatz von Lehrmitteln und die Weiterbildung der Lehrpersonen.