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11.11.11 Uhr 11: Die Narren sind los…

"Guggemusig" unterwegs im Zürcher Niederdorf. Keystone

Seit Samstag punkt 11.11 Uhr sind in der Schweiz wieder die Narren los. In Zürich eröffneten Guggen-Musiken die Fasnacht. In Bern wurde der Fasnachtsbär geweckt und gleich wieder in den Winterschlaf geschickt.

Die Musik der buntgekleideten Guggen dröhnte durch die Gassen des Zürcher Niederdorfs, wo Hunderte von Schaulustigen verstohlen mitschunkelten. Zahlreiche Zürcherinnen und Zürcher verbanden die samstägliche Einkaufstour mit einem Abstecher in die Altstadt und nahmen ein Ohr voll vom Getrommel und Gedröhne.

Traditionsgemäss brechen die Fasnächtler nach der Eröffnung der närrischen Zeit zu einer ersten langwierigen Tour durch die Zürcher Beizen auf. Der Beginn der Zürcher Fasnacht zu Martini entspricht einem uralten Brauch aus vorreformatorischen Zeit.

Bern versetzt den Bären in Schlaf

In Bern wurde unter Guggen-Getöse der Fasnachtbär in den Käfigturm in der Altstadt gesteckt. Dort schläft das Tier bei Joghurtund Honig bis zum eigentlichen Beginn der närrischen Zeit am 1. März. Dann wird Meister Petz mittels der lautstarken «Bärebefreiig» wieder aus seinem Schlummer geweckt.

Nach über 100 Jahren Pause hat die Stadt Bern erst seit 1982 wieder eine eigene Fasnacht. Sie gehört heute aber zu den grössten der Schweiz.

Handfeste Genüsse in Biel

Auch die Bieler Fasnächtler starteten am Samstag um punkt 11.11 Uhr offiziell in die Narrenzeit. Neben dem Konzert der Guggenmusiken fehlte dabei das traditionelle Mittagsmenü mit Blut- und Leberwurst nicht.

swissinfo und Agenturen

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