Navigation

Amgen und Glaxo erhalten EU-Empfehlung für Osteoporose-Medikament

Dieser Inhalt wurde am 18. Dezember 2009 - 15:30 publiziert

LONDON (awp international) - Die Pharmakonzerne Amgen und GlaxoSmithKline sind auf dem Weg zur EU-Zulassung für ihr gemeinsam vermarktetes Osteoporose-Mittel Prolia (Denosumab) einen Schritt weiter. Der zuständige Ausschuss der Europäische Arzneimittelagentur erteilte die Empfehlung zur Zulassung für die Behandlung von Frauen nach den Wechseljahren, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Üblicherweise setzt die Behörde die Empfehlungen um. Analysten rechnen für das Medikament mit Milliardenumsätzen. Der Pharmakonzern Glaxo beteiligt sich an der Vermarktung des Medikaments in Europa.
Die beiden Unternehmen hatten im Sommer eine entsprechende Partnerschaft geschlossen. Danach werden sie das Medikament von Amgen in Europa beim Einsatz für Frauen nach den Wechseljahren gemeinsam vermarkten. In anderen Teilen der Welt und bei anderen Einsatzgebieten behält Amgen die Vermarktungsrechte allein. Erst im Oktober hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA ihre Zustimmung verweigert und zusätzliche klinische Daten für den Arzneimittelkandidaten gefordert. Denosumab soll den Knochenschwund bei Prostata und Brustkrebspatienten verhindern. Es ist das erste Medikament, das in dieser Klasse auf den Markt kommen soll./gr/nl/she

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?