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Anhaltend positiver Trend in der Hotellerie

Die Schweizer Hotellerie ist weiter im Aufwind: Im Juni hat sie 3,11 Mio. Übernachtungen verzeichnet, 250'000 oder 8,7 Prozent mehr als im Juni 1999. Damit setzte sich der positive Trend der ersten fünf Monate fort.

Dieses Ergebnis liegt zwar um 6,5 Prozent unter dem bisherigen Junihöchststand aus dem Jahre 1973, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) zu seinen ersten Hochrechnungen der Junibilanz am Donnerstag (27.07.) mitteilte.

Der Juni 2000 hat aber das Junimittel der letzten fünf Jahre um 13 Prozent und den Monatsdurchschnitt der letzten zehn Jahre um 8,6 Prozent übertroffen.

Mehr Nachfrage aus In- und Ausland

Den Grund für den positiven Monatsabschluss sieht das BFS im billigeren Schweizerfranken und im Pfingstreiseverkehr. Im Vorjahr war dieser in den Mai gefallen. Daneben dürften die günstige internationale Wirtschaftsentwicklung, verstärkte Marketingaktivitäten und das Juniwetter einen Einfluss gehabt haben.

Bei den Übernachtungen von Einheimischen stellte das BFS ein Plus von 9,6 Prozent auf 1,18 Mio. Aufenhalte fest. Die Nachfrage aus dem Ausland erhöhte sich um 8,2 Prozent auf 1,93 Mio. Übernachtungen.

Japan mit höchster Zuwachsrate

Ein Blick auf die einzelnen Herkunftsländern zeigt, dass Japan mit 21 Prozent das grösste Wachstum aufwies, gefolgt von den USA (plus 17 Prozent) und Frankreich (plus 10 Prozent).

Rückläufig waren die Übernachtungszahlen aus Grossbritannien (minus 0,5 Prozent) und Italien (minus 1,5 Prozent).

Insgesamt wurden in der Schweizer Hotellerie von Januar bis Juni 16,56 Millionen Übernachtungen registriert. Dies entspricht laut BFS einem Plus von 6,5 Prozent oder eine Million mehr als in der Vergleichsperiode 1999.

Der Binnentourismus erhöhte sich dabei um 5,4 Prozent auf 6,87 Mio. Hotelaufenthalte, und die Nachfrage aus dem Ausland verstärkte sich um 7,2 Prozent auf 9,69 Mio. Logiernächte.

In den Schweizer Jugendherbergen (SJH) blieben die Übernachtungen im ersten Halbjahr 2000 mit einem Rückgang um 1,6 Prozent leicht unter dem Ergebnis von 1999.

swissinfo und Agenturen

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