Autoverkäufe im Juli stark rückläufig
Nach dem Rückgang im Vormonat sind die Autoverkäufe in der Schweiz im Juli erneut markant gebremst worden. 27'727 Neuwagen wurden in Verkehr gesetzt, 8,7 Prozent weniger als im Juli 1999.
Insgesamt wurden in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 198’744 Autos neu zugelassen. Dies ist ein leichtes Minus von 0,3 Prozent, wie die im Internet publizierte Statistik der Vereinigung Schweizerischer Automobil-Importeure (VSAI) mit Stichtag vom 9. August zeigt.
Damit geht die Absatzerosion in der Branche weiter: Im ersten Quartal hatten die Autoverkäufe noch 10 Prozent über dem Vorjahresvergleich gelegen.
Einbruch bei schwedischen und deutschen Marken
Besonders unter Druck gerieten Autos aus Deutschland und Schweden. Das Minus von 25,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bei den schwedischen Marken ist einzig auf den Einbruch (-29,9 Prozent) bei Volvo zurückzuführen.
Auch die deutschen Marken litten unter schwindender Käufergunst und konnten gerade noch 12 105 Autos absetzen (-18,6 Prozent). Am härtesten traf es dabei Audi (-29,9 Prozent auf 1314 Autos) und den Branchenzweiten Opel (-29,5 Prozent auf 2579 Wagen).
Von der Schwäche Opels profitierte Volkswagen und erbte damit vom Konkurrenten Platz Eins. Allerdings musste das Unternehmen mit einem Minus von 13,4 Prozent auf 3276 verkaufte Autos ebenfalls kräftig Federn lassen.
Deutlich zugelegt haben dagegen die italienischen Marken, die um 24,8 Prozent dazu gewannen und 2106 Autos verkaufen konnten. Auch die koreanischen Marken zeigten mit einem Plus von 19,9 Prozent auf 914 verkaufte Autos ein markantes Wachstum.
swissinfo und Agenturen
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