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Bei Sonnenschein im Stau

Die Einen sassen gemütlich daheim im Garten - Andere genossen die Sonne auf der Autobahn. Keystone

Am verlängerten Auffahrts-Wochenende haben die Reisenden am Gotthard Geduld benötigt. Stundenlang Warten hiess es auf der A2 gen Süden vom Mittwoch an. Bereits seit Samstag sorgte der Rückreiseverkehr für Staus. In der ganzen Schweiz herrschte frühsommerliches Bilderbuchwetter.

Nur einige «Schönwetterwölklein» seien gesichtet worden, sagte ein Mitarbeiter von MeteoSchweiz auf Anfrage. In der ganzen Schweiz herrsche zur Zeit «ausgesprochen einheitliches Wetter». Am Samstag und Sonntag gab es in der ganzen Schweiz Temperaturen von 25 bis 27 Grad. Am wärmsten war es am Samstag in Sitten mit 29 Grad.

Warten, warten, warten…

Nachdem für Viele verlängerten Auffahrtswochenende begann am Sonntagmittag auf der Gotthardroute der Rückreiseverkehr Richtung Norden. Vor dem Südportal des Tunnels im Tessin bildete sich zwischen Quinto und Airolo ein 10 km langer Fahrzeugstau. Dies bedeutete für die Reisenden vom Stauende bis zum Tunneleingag eine Wartezeit von rund vier Stunden.

Am späteren Nachmittag nahm der Stau zwischen Quinto und Airolo allmählich ab. Dafür war die Ausweichroute über den San Bernardino überlastet: Zwischen Pian San Giacomo und San Bernardino stauten sich die Autos um 17 Uhr auf 10 km.

Die Einen gingen, die Anderen kamen bereits zurück

Am Mittwoch waren südwärts Reisende vor dem Gotthardtunnel noch um Mitternacht auf 10 km gestanden. Nach einer Entspannung in der Nacht mass der Stau am Donnerstagmorgen wieder 13 km; den ganzen Tag über dauerte er an. Nur am Freitag lief der Verkehr am Gotthard flüssig.

Am Samstag kam es an der Gotthard-Route auf beiden Tunnelseiten zu Staus: Während die Einen noch gen Süden fuhren, waren Andere bereits auf dem Heimweg.

Statistik

Von Mittwoch bis Sonntag passierten 125’920 Fahrzeuge den Gotthard-Strassentunnel. Am grössten war die Frequenz am Samstag (26.05.), als 27’402 Einheiten gezählt wurden.

Wie die Kantonspolizei Uri am Montag auf Anfrage meldete, fuhren insgesamt mehr Fahrzeuge durch den Gotthard als im letzten Jahr. Am grössten war die Zunahme am Donnerstag (+3’369) und Sonntag (+4’421). Am Mittwoch und Freitag war die Frequenz leicht rückläufig.

Die totale Stauzeit vor dem Nordportal des Gotthardtunnels vom Mittwoch bis Samstag beträgt über 40 Stunden. Am zähesten war der Stau am Donnerstag: Er bildete sich um 5.26 Uhr und löste sich erst nach über 13 Stunden wieder auf.

Keine Probleme auf der Schiene

Die SBB setzten über die Auffahrtstage zwischen Mittwoch und Sonntag insgesamt 29 Extrazüge ein. 22 kamen im nationalen, sieben im internationalen Verkehr zum Einsatz.

swissinfo und Agenturen

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