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Blumen aus «fairer» afrikanischer Produktion

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Die Max Havelaar-Stiftung für fairen Handel bietet in der Schweiz neu Blumen mit Gütesiegel aus Afrika an. Mit den neuen - etwas teureren - Produkten will die Stiftung die Situation der Blumen-Arbeiterinnen in Entwicklungsländern verbessern.

Jede vierte Rose auf dem Schweizer Blumenmarkt stammt aus Ländern des Südens. Produziert werden die Luxusgüter häufig unter hohem Pestizid-Einsatz und harten Arbeits-Bedingungen für die Pflückerinnen. Da will die Max Havelaar-Stiftung nun abhelfen – vorerst auf Blumenfarmen in Kenia und Simbabwe.

Beim Kauf von Blumen mit dem Gütesiegel bezahlen Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten etwa zehn Prozent mehr als für herkömmliche Blumen – das Geld kommt den Arbeiterinnen und Arbeitern zu Gute.

Die Max Havelaar-Blumenfarmen verpflichten sich, nebst sozialen auch ökologische Bedingungen bei der Produktion einzuhalten.

Schnittblumen-Konsum für 124 Franken

Verkauft werden die Gütesiegel-Blumen vorerst als Misch-Sträusse in den Grossverteilern. Verhandlungen mit weiteren Blumengeschäften sind im Gang.

Schweizerinnen und Schweizer geben gemäss der Stiftung durchschnittlich 124 Franken pro Jahr für Schnittblumen aus. Unter dem Max Havelaar-Siegel werden in der Schweiz bereits Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Zucker, Honig, Bananen und Orangensaft verkauft.

swissinfo und Agenturen

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