Crossair: Roche sagt Nein
Der Basler Pharmakonzern will nicht in die geplante neue Schweizer Fluggesellschaft investieren. Der Bundesrat hatte in einer offiziellen Anfrage Roche um eine Beteiligung an einer Kapitalerhöhung der Crossair gebeten. Das Risiko sei zu hoch, begründet Roche den Entscheid.
Man habe sich auf Grund der offiziellen Anfrage des Bundes eine Beteiligung überlegt, sagte Roche-Sprecher Daniel Piller am Freitag und fügte hinzu: «Unter den gegenwärtigen rechtlichen und finanziellen Gegebenheiten können wir uns eine solche Beteiligung nicht vorstellen.»
Risiko zu hoch
Bezüglich der rechtlichen Situation stelle sich unter anderem die Haftungsfrage, sagte der Sprecher. Finanziell gehe es zudem um Grössenordnungen, die für jedes Unternehmen ein beträchtliches Risiko darstellten.
Mit Rücksicht auf die Mitarbeitenden und auf die Aktionäre könne ein derartiges Risiko nicht eingegangen werden. Am Donnerstag hatte Roche den Eingang der offiziellen Anfrage des Bundesrats bezüglich der Beteiligung an einer Kapitalerhöhung der Crossair bestätigt und eine sorgfältige Prüfung der Anfrage in Aussicht gestellt. Bereits am Freitagmorgen kam nun das Nein.
swissinfo und Agenturen
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