Globalisierungs-Gegner gegen Schwab
Klaus Schwab hat sein geplantes Referat an der ETH Zürich am Mittwochabend (04.07.) erst mit Verspätung und nur vor einem kleinen Kreis halten können. Globalisierungs-Gegner behinderten den Gründer des World Economic Forum vorerst am Betreten eines Saales.
Die Veranstaltung wurde gemäss Angaben des WEF wegen der Protestaktion ins Dozentenfoyer verlegt, welches für die Öffentlichkeit nicht zugänglich war. Schwab bedauerte gemäss dem Communiqué, dass die übrigen Interessierten sein Referat zum Thema «Öffentliche/private Partnerschaft im Zeitalter der Globalisierung» nicht verfolgen konnten.
Das Publikum habe sich bereits im Auditorium Maximum der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) befunden, sagte ETH-Sprecher Rolf Probala. Als Klaus Schwab eintraf blockierten etwa 50 bis 100 Leute die Eingänge.
Daraufhin wurde entschieden, dass Klaus Schwab aus Sicherheitsgründen seinen geplanten Vortrag vorerst nicht abhalten soll. Gegen 20.00 Uhr zogen die Demonstranten wieder ab. Zu tätlichen Auseinandersetzungen kam es nicht.
Bereits vor der Veranstaltung an der ETH hatten die Globalisierungsgegner im Internet und auf Flugblättern zu Demonstrationen aufgerufen.
swissinfo und Agenturen
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