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IKRK suspendiert Aktivitäten in Grenzregion zu Tschetschenien

OSCE-Fahrzeuge in der Pankisi-Schlucht. In dieser Gegend wurden die IKRK-Mitarbeiter entführt. Keystone

Nach der Entführung zweier IKRK-Delegierter und ihres Fahrers im Norden Georgiens suspendiert das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) seine Aktivitäten in der Grenzregion zu Tschetschenien.

Die französische Nachrichtenagentur AFP zitierte am Montag (07.08.) eine IKRK-Verantwortliche in der georgischen Hauptstadt Tiflis mit den Worten, das IKRK setze die humanitären Aktionen in den Pankisi- Schluchten aus.

Die Italienerin, die Französin und der georgische Fahrer werden seit Freitag vermisst. Die georgischen Behörden vermuten eine Entführung, weil ihr Wagen verlassen auf einer Bergrstrasse aufgefunden wurde.

Der georgische Präsident Eduard Schewardnadse hatte am Montag die Vermissten selbst für die mögliche Entführung verantwortlich gemacht, da die Behörden wiederholt vor den Gefahren gewarnt hätten.

Das IKRK wollte sich in der Region insbesondere um die zahlreichen tschetschenischen Flüchtlinge kümmern.

swissinfo und Agenturen

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