Neuer «Blick» will wieder ganz der Alte sein
Nach NZZ und Tages-Anzeiger ist am Mittwoch auch der Blick in neuer Aufmachung erschienen. Auffälligste Neuerung ist die Rückkehr zum Grossformat, nachdem das Boulevardblatt im Jahre 2004 auf das halb so grosse Tabloid-Format gewechselt hatte.
Der Blick besinne sich auf den eigentlichen Kern seiner Marke zurück, erklärte der Geschäftsführer von Ringier Schweiz, Marc Walder. Die auflagestärkste Bezahlzeitung der Schweiz führt mit dem Relaunch auch wieder einen separaten Sportbund ein und erscheint als Zweibund-Zeitung.
Inhaltlich will man einen konsequenten und modern interpretierten Boulevard-Journalismus betreiben, wie es in einer Ringier-Mitteilung heisst.
Der neue Auftritt fällt mit dem 50. Geburtstag des Blatts zusammen. Diesem Ereignis sind in der Mittwochausgabe auch die ersten vier Seiten gewidmet. In ein bis zwei Sätzen gratuliert Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Sport und Showbusiness zum runden Geburtstag.
UBS-Konzernchef Oswald Grübel wünscht dem Blick, dass ihm das Schicksal der systemrelevanten Schweizer Banken erspart bleibt. Und Bundesrat Pascal Couchepin verrät, dass er mit dem Blick das Beste und das Schlechteste erlebt habe.
swissinfo.ch und Agenturen
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