Schweiz attraktiv für ausländische Investitionen
Die Schweiz zieht nach wie vor ausländische Unternehmen und Direkt-Investitionen an und gehört dabei in Europa zur Spitze. Das weisen zwei kürzlich erschienene ausländische Untersuchungen aus.
Die englische Economist Intelligence Unit (EIU) – ein Zweig der renommierten Wirtschaftszeitschrift «Economist» – untersucht alle fünf Jahre die Geschäftsbedingungen in verschiedenen Ländern. Die neueste EIU-Untersuchung, welche die nächsten fünf Jahre erfasst, setzt die Schweiz in Europa punkto günstiges wirtschaftliches Umfeld auf den dritten Rang.
Mit der Note «sehr gut» liegt die Schweiz nur marginal hinter den Niederlanden und Grossbritannien. Gegenüber dem letzten Fünfjahreszyklus verbesserte sich die Schweiz um drei Ränge.
Gute Noten
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die US-Beratungsfirma Ernst & Young in ihrem Investment Monitor. Sie analysierte fünf Investitions-Kategorien. In drei der fünf Kategorien schneidet die Schweiz ausgezeichnet ab. Zum Beispiel weist sie nach Grossbritannien und Deutschland die meisten Hauptquartiere überseeischer Unternehmen auf.
Ausländische Firmen errichten in der Schweiz auch Verkaufs- und Marketing-Abteilungen. Hier steht sie weltweit auf Platz 9. In der Forschung und Entwicklung ist die Schweiz für ausländische Unternehmen ebenfalls ein attraktiver Standort (Platz 11).
Dass ausländische Investoren die Schweiz für einen günstigen Wirtschaftsplatz halten, geht auch aus den Zahlen der Schweizerischen Nationalbank hervor. Diese weisen aus, dass letztes Jahr Direkt-Investitionen aus dem Ausland in der Schweiz die Rekordmenge von 29,1 Mrd. Franken erreichten. Gegenüber 1999 bedeutet dies ein Zuwachs von 12 Mrd. Franken. Der Grossteil der neuen Direkt-Investitionen im Jahre 2000 – 20,3 Mrd. Dollar – gingen aufs Konto der USA und Kanadas.
swissinfo und Agenturen
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