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Solothurner Bank steigert Bruttogewinn

Die zur UBS gehörende Solothurner Bank hat im ersten Halbjahr 2000 ihre Ertragslage vor allem dank eines Ausbaus des Private Banking verbessert. Der Bruttogewinn nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 7,9 Prozent auf 32,8 Mio. Franken zu.

Für das ganze Jahr rechnet die Solothurner Bank (SoBa) bei stabilen Zinsen und weiterhin reger Handelstätigkeit an den Finanzmärkten mit einem Bruttogewinn von rund 62 Mio. Franken (Vorjahr: 60,0), wie die SoBa am Montag (31.07.) bekannt gab.

Im ersten Halbjahr stieg der Zinserfolg, die mit Abstand wichtigste Ertragssäule der SoBa, nur leicht um 1,0 Prozent auf 51,9 Mio. Franken. Deutlich um 25,5 Prozent auf 12,3 Mio. Fr. verbesserte sich der Kommissions- und Dienstleistungserfolg.

Darin schlagen sich die positive Marktentwicklung sowie der Ausbau der Private- Banking- Dienstleistungen nieder. Der Handelserfolg nahm um 40 Prozent auf 2,8 Mio. Franken zu. Insgesamt erreichte der Betriebsertrag netto 67,6 Mio. Franken ( 6,0 Prozent).

Die Bilanzsumme der SoBa erhöhte sich gegenüber dem Stand von Ende 1999 um 3,1 Prozent auf 5,41 Mrd. Franken.

Die ehemalige Solothurner Kantonalbank war Ende 1994 vom Schweizerischen Bankverein übernommen worden, der später mit der Bankgesellschaft zur UBS fusionierte. Gemäss Fusionsauflage der Eidgenössischen Wettbewerbskommission muss die UBS die SoBa bis spätestens im Frühjahr 2003 verkaufen.

Vor gut einem Jahr war der Entscheid gefallen, die SoBa vor weiteren Verkaufsverhandlungen zunächst zu stärken. Die UBS zeigt sich jedoch für allfällige Interessenten offen, sagte deren Sprecherin Eveline Müller am Montag auf Anfrage.

swissinfo und Agenturen

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