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Staatsgarantie nur noch bis Weihnachten

Die Deckung durch die Privatversicherer dürfte die Airlines teuer zu stehen kommen. Keystone

Der Bund hat die Versicherungs für kriegs- und terrorbedingte Schäden letztmalig erstreckt. Die Airlines brauchen nun Lösungen mit Privatversicherungen.

Weil der Beschluss des Bundesrates eine maximale Erstreckung der Deckung bis 24. Dezember enthält, sieht das Verkehrsministerium (UVEK) keine Möglichkeit mehr, die Versicherungs-Deckung nochmals zu verlängern.

Die Luftverkehrs-Unternehmen müssten deshalb Lösungen in der Privatversicherungs-Branche finden, teilte das Departement Leuenberger am Freitag mit.

Nötig wurde die Staatsgarantie, weil die Versicherer die Kriegs-Versicherungs-Deckung inklusive Terror und Flugzeug-Entführung nach den Anschlägen in den USA von zwei Milliarden auf 50 Mio. Dollar gesenkt hatten. Zudem wurde die Deckung auf ein einziges Ereignis pro Fluggesellschaft limitiert.

Um zu verhindern, dass Swissair, Crossair und Balair ihre Flüge wegen des Risikos einstellen müssen, hatte der Bundesrat beschlossen, den Schweizer Airlines eine Sicherstellung bis maximal 2 Mrd. Dollar zu gewähren.

Die schweizerischen Airlines können wiederum beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) um eine Sicherstellung nachsuchen. Die Prämie ist gleich hoch wie vor der Kündigung.

swissinfo und Agenturen

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