Starke Abnahme der Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe
Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist im August im Gastgewerbe am stärksten gesunken. Doch auch im Handel und im Baugewerbe nahm die Zahl der Personen ohne Arbeit ab. Einzig der öffentliche Dienst und die Banken verzeichneten leichte Zunahmen.
Das geht aus der detaillierten Statistik des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) über den Arbeitsmarkt im August hervor, die am Dienstag (19.09.)veröffentlicht worden ist.
Im Gastgewerbe sank die Zahl der Arbeitslosen um 316 Personen (minus 4,0 Prozent), im Handel um 171 Personen (minus 1,8 Prozent) und im Baugewerbe um 147 Personen (minus 4,7 Prozent).
Zunahme bei Schulabgängern
Aufgeschlüsselt nach Altersklassen zeigt sich, dass die Schulabgänger wie nach den Sommerferien üblich die grösste Mühe hatten, eine Stelle zu finden. Die Zahl der Arbeitslosen nahm bei den 15- bis 19-Jährigen um 374 Personen oder 16,6 Prozent zu.
Alle anderen Altersgruppen wiesen sinkende Zahlen auf. Die grösste Abnahme gab es bei den 30- bis 49-Jährigen: die Gruppe der 35- bis 39-Jährigen verzeichnete 398 (minus 4,2 Prozent) und jene der 45- bis 49-Jährigen 268 (minus 4,3 Prozent) Arbeitslose weniger.
Weniger Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen verringerte sich im August im Vergleich zum Vormonat um 484 (minus 3,5 Prozent) auf 13’293 Personen. Damit waren 20,9 (Vormonat 21,1) Prozent aller Arbeitslosen länger als ein Jahr ohne Beschäftigung.
Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt sank Ende August gegenüber dem Vormonat um 1432 Personen oder 2,2 Prozent auf 63’708 Arbeislose. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 1,8 Prozent, wie das seco bereits Anfang August bekannt gegeben hatte.
swissinfo und Agenturen
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