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Suva: «Grümpi» ohne Verletzungen

Bänderrisse und Muskelzerrungen kommen bei Grümpelturnieren (zu) oft vor. Keystone

Freizeitfussball ist gefährlich: 40'000 Unfälle pro Jahr machen ihn zu einer der unfallträchtigsten Sportarten. Im Rahmen der Kampagne "Dänk a Glänk"will die Suva bei Grümpelturnieren Risiken bannen: Knieschoner und Schiedsichter sollen dabei helfen.

Bei Grümpelturnieren, den beliebten «Grümpis», ist die Verletzungsgefahr 2 bis 3 mal höher, als bei offiziellen Ligaspielen, schreibt die Schweizerische Unfallversicherungs-Anstalt (SUVA). Mit der Aktion «Sicherheit bei Grümpelturnieren» unterstützt die Suva Organisatoren.

Diese erhalten Sets von Gratis-Schienbeinschonern, Instruktions-Plakate mit Aufwärmübungen, eine Checkliste für die Planung eines Grümpelturniers sowie weitere nützliche Einsatzmittel wie Absperrband, um Aufwärm-Flächen zu markieren.

Zudem übernimmt die SUVA die Kosten für lizenzierte Schiedsrichter. Dank deren Einsatz sollen gröbere Vergehen verhindert werden und das Spiel fair und diszipliniert verlaufen.

Schoner, Schuhe und Aufwärmen

Die Leistungen der Suva ziehen Verpflichtungen für die Organisatoren mit sich: Sie müssen dafür sorgen, dass Schienbeinschoner und Nocken- oder Noppenschuhe getragen werden und ein Aufwärmtraining absolviert wird. Zudem ist zwischen den einzelnen Spielfeldern ein Sicherheitsabstand zu bestimmen.

Gute Suva-Bilanz am «Grümpi»

Die Suva unterstützt seit 1998 in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Schiedsrichterverband und dem Schweizerischen Fussballverband jährlich mehrere Dutzend Grümpelturniere. Laut Suva konnte in den letzten Jahren die Zahl der Unfälle erheblich gesenkt werden.

swissinfo und Agenturen

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