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Top 500: Glencore hinter Nestlé auf Platz 2

Glencore-Hauptsitz in Baar. Keystone

Der Nahrungsmittel-Konzern Nestlé hat seine Position als grösster Schweizer Konzern im Jahr 2000 gehalten. Auf Platz zwei der Top-500-Liste der "HandelsZeitung" liegt neu der Rohstoffhandels-Konzern Glencore.

Nestlé belegt in der Rangliste der grössten Unternehmen gleich drei Mal den ersten Platz: Beim Umsatz, beim Gewinn und bei der Anzahl Beschäftigten, wie aus dem am Dienstag (12.06.) veröffentlichten Vorabdruck der Handelszeitung hervorgeht.

Der Nahrungsmittel-Konzern liegt mit einem Umsatz von 81,4 Mrd. Franken knapp vor Glencore mit 81,1 Mrd. Franken Umsatz. Der Zuger Konzern hat den Detailhandels-Riesen Metro mit einem Umsatz von 73,2 Mrd. Franken recht deutlich auf den dritten Platz verwiesen.

Grosse Lücke zwischen Platz drei und vier

Die drei Unternehmen Nestlé, Glencore und Metro sind mit Abstand die umsatzstärksten Unternehmen in der Schweiz. Der viertplazierte Technologiekonzern ABB bringt mit 38,8 Mrd. Franken noch gut die Hälfte des Umsatzes der Unternehmen auf den Medaillen-Rängen.

Auf den folgenden Plätzen liegen Novartis International mit 35,8 Mrd. Franken Umsatz, Roche mit 27,5 Mrd. Franken, Adecco mit 26,6 Mrd. Franken, der Migros-Konzern mit einem Umsatz von 19,7 Mrd., Swissair mit 16,2 Mrd. Franken und auf Platz zehn Swisscom mit 14,1 Mrd. Franken.

125 Umsatzmilliardäre

Die zehn grössten Konzerne in der Schweiz kommen zusammen auf einen Umsatz von 414,4 Mrd. Franken. Unter den 500 grössten Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz weisen gemäss «HandelsZeitung» 125 Gesellschaften einen Umsatz in Milliardenhöhe aus. Das sind elf mehr als im Vorjahr.

60 Prozent der Unternehmen erzielten im vergangenen Geschäftsjahr einen deutlich höheren Umsatz. Die Zuwachsraten seien oft zweistellig, heisst es.

Zu den wachstumsstärksten Branchen gehörten die Unternehmensberater, die Mineralölhandelsfirmen, die Speditions- und Transportbranche, die Medizinaltechnik sowie die Ersteller von Lager- und Fördereinrichtungen.

Deutlich mehr Gewinn erzielt

Klar verbessert habe sich 2000 erneut die Ertragsentwicklung, heisst es weiter. Elf Unternehmen erzielten im vergangenen Jahr einen Betriebsgewinn (Ebit) von mehr als 1 Mrd. Franken.

Auch hier findet sich Nestlé mit 9,2 Mrd. Fr. auf dem ersten Platz, gefolgt von Novartis (7,9 Mrd. Fr.), Roche (7,1), ABB (2,3) und Holcim (2,0). 18 Unternehmen müssen für das Jahr 2000 rote Zahlen ausweisen, vier von ihnen bereits zum zweiten Mal.

Mit 224’000 Beschäftigten ist Nestlé auch bei der Anzahl Arbeitnehmer Spitzenreiter. Auf Platz zwei folgt Metro mit 170’000 und der ABB Konzern mit 160’000 Angestellten.

swissinfo und Agenturen

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