UBS mit weniger Gewinn
Bei der UBS ist im letzten Jahr der Gewinn um über einen Drittel eingebrochen. Grund sei das "ungünstige Marktumfeld".
Die Bank führt diesen Einbruch auf das ungünstige Marktumfeld zurück. Aber auch die Verluste im Private-Equity-Geschäft und die Refinanzierung der Übernahme der amerikanischen Investmentbank PaineWebber trugen wesentlich zum schlechteren Resultat bei.
Wuffli zuversichtlich
«Trotz des ungünstigen Marktumfeldes sind die erzielten Leistungen in unseren Kerngeschäften solide», sagte der neue Konzernchef Peter Wuffli.
Nettozufluss an Neugeldern
Vor Goodwill-Abschreibungen und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren des Vorjahrs nahm der Reingewinn um 28% auf 6,29 Mrd. Franken ab. Im Jahr 2001 betrugen die Wertberichtigungen für Kreditrisiken 498 Mio. Franken. Im Vorjahr war noch eine Auflösung in Höhe von 130 Mio. Franken vorgenommen worden.
Der Nettozufluss an Neugeldern beträgt 102 Mrd. Franken. Das verwaltete Gesamt-Vermögen betrug zum Jahresende 2’457 Mrd. Franken. Das ist praktisch gleich viel wie Ende 2000.
Trübe Aussichten
Die Aussichten werden von der UBS zurückhaltend beurteilt. Die starke Unsicherheit an den Märkten und die damit verbundene Zurückhaltung der Investoren dürften die Geschäfts-Aktivitäten weiter beeinträchtigen.
Mit einer konjunkturellen Erholung sei erst im späteren Verlauf dieses Jahres zu rechnen, teilte die UBS weiter mit. Damit sei das Potenzial für eine Ergebnissteigerung im Jahr 2002 begrenzt.
swissinfo und Agenturen
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