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Valora verdient wieder mehr Geld

Eine Angestellte des Valora Fotolabo Club in Ropraz, Lausanne, bei ihrer Arbeit. Keystone

Der Berner Konsumgüter-Konzern Valora hat im ersten Halbjahr 2001 bei einem stagnierenden Umsatz ein deutlich besseres Betriebsergebnis erzielt als in der Vorjahresperiode. Für das Gesamtjahr erwartet Valora einen Reingewinn von 110 Mio. Franken.

Wie der Valora-Konzern am Mittwoch weiter bekannt gab, stieg der Reingewinn von 26,2 Mio. Franken. im ersten Semester 2000 auf 45,8 Mio. Franken. Der Gewinnanstieg der gesamten Gruppe lag damit um 74,7% über dem Vorjahreswert, auf vergleichbarer Basis (ohne die verkaufte Schlafkomfort-Sparte Slumberland) um 33,7%.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Amortisationen (EBITA) aus weitergeführter Geschäfts-Tätigkeit nahm um 9% auf 76,7 Mio. Franken zu. Dagegen stieg der Umsatz nur leicht um 1% auf 1,217 Mrd. Franken.

Die Valora-Gruppe ist nach der Trennung von Slumberland in den Bereichen Kioskverkauf, Markenartikel-Vertrieb und Foto-Entwicklung tätig. Valora beschäftigt über 8’500 Personen.

Internes Wachstum

Die Sparten K Group und Alimarca hätten sich erfreulich entwickelt, gibt Valora weiter bekannt. Fotolabo dagegen habe leicht rückläufige Umsätze und stagnierende Erträge verzeichnet. Valora will nach eigenen Angaben die Geschäfts-Entwicklung verstärkt auf internes Wachstum konzentrieren.

Für 2001 rechnet das Unternehmen mit einem Reingewinn von 110 Mio. Franken bei einem Umsatz von 2,6 Mrd. Franken. Die Sparten K Group und Alimarca mit den Schwerpunkten Einzel- und Grosshandel würden in einem weitgehend konjunktur-resistenten Umfeld agieren. Fotolabo dagegen müsse sich in einem schwierigen Umfeld behaupten.

Im Jahr 2000 hatte Valora wegen Sonderkosten im Zusammenhang mit dem Verkauf von Slumberland einen Reingewinn-Rückgang auf 54,9 Mio. Franken. ausgewiesen. Der Umsatz hatte 2,99 Mrd. Franken betragen.

swissinfo und Agenturen

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