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Von der Badi hinters Pult

Plakate sollen helfen, die jüngsten und unerfahrendsten Verkehrsteilnehmenden zu schützen. swissinfo.ch

In elf Kantonen sind die Sommerferien fertig: Schülerinnen und Schüler müssen hinter die Schulbänke. 160'000 Neulinge machen sich dabei zum ersten Mal auf den - teils gefährlichen - Schulweg.

Der Schulbeginn ist nicht in der ganzen Schweiz gleich. In weiten Teilen des Kantons Bern mussten die Schulkinder am Montag (13.08.) zur Schule gehen. Die Schulglocken klingelten auch in den Kantonen Aargau, Glarus, St. Gallen, Solothurn, im Thurgau sowie in den beiden Basel und Appenzell.

Ungleiche Ferien

Am längsten geniessen dürfen die Kinder im Tessin: Ihre Ferien dauern zehn Wochen; sie müssen erst wieder Anfangs September ins Schulhaus.

Weniger Glück hatten die Schaffhauser Kinder: Wegen des 500-Jahr-Jubiläums kürzte der Kanton die Ferien um eine Woche. Schulbeginn war bereits am 6. August.

Verkehrs-Sicherung

Die Sicherheit auf dem Schulweg beginnt mit dem ersten Schultag: Gegen 160’000 Kinder machen sich dieses Jahr erstmals auf den Weg zur Schule. In den ersten Wochen nach Schulbeginn sollen Plakate Autofahrende auf die ungeübten Verkehrsteilnehmenden aufmerksam machen.

Die Beratungstelle für Unfallverhütung (bfU) lässt über 11’000 Plakate an Innerorts-Strassen aufgehängt. Das Plakat zeigt einen Zebrastreifen mit Schuhabdrücken.

Kinder sind im Strassenverkehr einem hohen Risiko ausgesetzt. Jedes Jahr verunfallen rund 1’300 Kinder auf dem Schulweg.

Die bfu rät den Fahrzeuglenkern, die Kinder zu beobachten, das Tempo zu reduzieren und bremsbereit zu sein. Sie empfiehlt, den Blickkontakt zu suchen und klare Zeichen zu geben.

swissinfo und Agenturen

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