Die berühmte Uhr ist in allen Schweizer Bahnhöfen präsent, wie hier in Goppenstein im Kanton Wallis.
(Martin Ruetschi / Keystone)
Martin Ruetschi / Keystone
Die Uhr im Bahnhof Basel zeigt den Reisenden an, ob sie es gemächlich angehen können oder sich sputen müssen.
(Martin Ruetschi / Keystone)
Martin Ruetschi / Keystone
Die SBB-Uhren werden von der Firma Mobatime in Sumiswald im Kanton Bern hergestellt.
(Martin Ruetschi / Keystone)
Martin Ruetschi / Keystone
Ein Mitarbeiter bei Mobatime im Emmental spritzt die Minuten- und Stundenzeiger.
(Christian Beutler / Keystone)
Christian Beutler / Keystone
Autoverlad in Göschenen (Kanton Uri) 1955. Die Autos sehen heute vollkommen anders aus, die Uhr immer noch gleich.
(Ilse Mayer-Günther / Keystone)
Ilse Mayer-Guenther / Keystone
2002 war diese Bahnhofsuhr von 3,5 Metern Durchmesser und einem Gewicht von 2,2 Tonnen die grösste, die je hergestellt wurde.
(Franco Greco / Keystone)
Franco Greco / Keystone
2012 liess sich Apple für sein mobiles Betriebssystem sehr stark von der Schweizer Bahnhofsuhr inspirieren.
(Ferdinand Ostrop / AP Photo)
Ferdinand Ostrop / AP Photo
Im Bahnhof Olten (Kanton Solothurn) wird nach Renovationsarbeiten die Bahnhofsuhr wieder eingebaut.
(Urs Flüeler / Keystone)
Urs Flüeler / Keystone
Vor dem neuen Hauptsitz der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in Bern steht eine digitale Version der berühmten Uhr. Diese zeigt zwischendurch auch Spielereien auf dem Zifferblatt.
(Christian Beutler / Keystone)
Christian Beutler / Keystone
Montage der Zeiger am Bahnhof von Aarau, Kanton Aargau. Das ist die grösste Bahnhofsuhr, die gegenwärtig im Dienst ist.
(Peter Schneider / Keystone)
Peter Schneider / Keystone
Sie ist nicht zu übersehen. Die Uhr, die in den Schweizer Bahnhöfen hängt, sieht ganz besonders aus und wurde deshalb zu einem der Symbole des Schweizer Designs. Auch nach 75 Jahren sieht sie noch aus wie neu geboren.
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Olivier Pauchard (Text) und Daniel Rihs (Bildredaktion), swissinfo.ch
Zum ersten Mal tauchte sie 1944 auf. Ihr Erschaffer war Hans Hilfiker, Designer bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Er hatte sich von der Bauhaus-Bewegung inspirieren lassen und entwarf eine Uhr, die einerseits sehr schlicht ist – keine Zahlen, sondern einfache vertikale Linien –, andererseits unvergesslich wurde wegen des roten Sekundenzeigers, der mit seiner runden Spitze an die traditionelle Kelle eines Bahnhofsvorstands erinnert.
Auch mit 75 Jahren ist die Uhr kein bisschen veraltet. 2012 übernahm Apple das unverwechselbare Design sogar für seine Tablets. Weil dem kalifornischen Unternehmen deswegen ein Prozess drohte, zahlte es den SBB 20 Millionen Franken, um das Recht zur Nutzung des Uhrendesigns zu erhalten. Ein Jahr später verschwand es wieder von den Apple-Geräten, als diese auf eine neue Version des Betriebssystems umgerüstet wurden.
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