Wirtschaftswachstum hat Zenit erreicht
Die Konjunkturforscher der ETH Zürich sehen erste Anzeichen einer Abschwächung des Schweizer Wirtschaftswachstums. Ihr Konjunkturbarometer hat sich vergangenen Juni gemäss Mitteilung vom Dienstag (08.08.) leicht abgeschwächt.
Das Wachstum des Brutto- Inland- Produkts (BIP) dürfte zwar kräftig bleiben, aber seinen Höchststand erreicht haben. Das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, das die Wachstumsbeschleunigung beziehungsweise -verlangsamung des Bruttoinlandprodukts (BIP) in sechs bis neun Monaten anzeigt, zeige erste Anzeichen einer leicht rückläufigen Tendenz, heisst es in der Mitteilung.
Das BIP- Wachstum bleibe zwar kräftig, dürfte aber den Höchststand erreicht haben.
Die im Barometer enthaltenen Indikatoren der monatlichen Konjunkturumfragen entwickelten sich gemäss Mitteilung wie folgt: In der Industrie schwächte sich im Juni die Zunahme des Bestellungseingangs gegenüber dem Vorjahr etwas ab.
Die Beurteilung der Auftragsbestände fiel geringfügig besser aus. Kaum eine weitere Erhöhung verzeichneten die Einkaufspläne für Vorprodukte.
Bei den Indikatoren auf Quartalsbasis wird die Entwicklung in den Zwischenmonaten extrapoliert, wie es weiter heisst. Das Baugewerbe
weist weiterhin einen etwas abgeschwächt steigenden realen Auftragsbestand auf.
Beim konsumnahen Indikator «Finanzielle Lage der Haushalte in den kommenden zwölf Monaten» setzt sich der leichte Aufwärtstrend fort. Hingegen gelten die Lagerbestände im Grosshandel vermehrt als zu hoch, wie die Zürcher Konjunkturforscher schreiben
swissinfo und Agenturen
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